Ter­ri­fier

Blu-ray Magazin - - Thriller -

Zwei jun­ge Frau­en wol­len an Hal­lo­ween noch schnell et­was es­sen, be­vor sie in ih­ren knap­pen Ko­s­tüm­chen halb be­trun­ken nach Hau­se fah­ren. Aber wo Ero­tik und Al­ko­hol zu­sam­men­tref­fen, ist der Mör­der mit dem Mes­ser nicht weit, das wis­sen Hor­ror­fans. In die­sem Fall at­ta­ckiert er die Frau­en zu­nächst nur mit ei­nem un­heim­li­chen Grin­sen, das durch sei­ne Clowns­schmin­ke nicht we­ni­ger bi­zarr wird. Aber na­tür­lich kom­men schon bald Mes­ser, Sä­gen und an­de­re Haus­halts­ge­gen­stän­de zum Vor­schein und dann rol­len die Köp­fe Un­schul­di­ger durch die Nacht. „Ter­ri­fier“ba­siert auf Da­mi­en Leo­nes gleich­na­mi­gen Kurz­film aus dem Jah­re 2011. Sei­nen ers­ten Auf­tritt in Spiel­film­län­ge hat­te Kil­ler­clown Art dann 2013 in dem Hor­ror-Strei­fen „All Hal­lows’ Eve“, der be­reits zeig­te, dass Leo­nes Stär­ken eher im Spe­cial-Ef­fekt- bzw. Ma­ke-Up-Be­reich lie­gen, al­so dem Seg­ment, in dem er sei­ne Film­kar­rie­re be­gann und auf den er sich be­ruf­lich spe­zia­li­sier­te. Dem­ent­spre­chend ge­stal­ten sich die von ihm ge­schrie­be­nen Dia­lo­ge so­wie die von ihm über­wach­ten dar­stel­le­ri­schen Leis­tun­gen größ­ten­teils als un­ge­schickt. Ei­ne Aus­nah­me da­von ist je­weils der Kil­ler­clown, denn da er nicht spricht, ent­geht die­sem die Ge­le­gen­heit, sei­ne re­la­tiv reiz­vol­le Dar­bie­tung mit un­ge­len­ken Wor­ten zu schmä­lern. Art be­sitzt durch­aus das Po­ten­zi­al zur Hor­ror-Iko­ne, denn sein De­sign so­wie sei­ne Dar­stel­lung be­inhal­ten die rich­ti­gen Zu­ta­ten. Auch die an­sehn­li­chen Blu­tef­fek­te spre­chen für „Ter­ri­fier“. Doch wie so oft bei auf abend­fül­len­de Län­ge aus­ge­dehn­ten Kurz­fil­men wirkt das dra­ma­tur­gi­sche Ge­samt­kon­zept zu aus­ge­dehnt.

Da­vid Ho­ward Thorn­tons Dar­bie­tung als Art, der Kil­ler­clown glänzt so­zu­sa­gen durch non­ver­ba­le Kom­mu­ni­ka­ti­on und sieht schön gru­se­lig aus

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