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Bramscher Nachrichten - - POLITIK -

Die Zei­tung schreibt zum dro­hen­den Plat­zen des USA-Nord­ko­rea-Gip­fels:

„Die nun er­reich­ten at­mo­sphä­ri­schen Ver­bes­se­run­gen ein­fach so bei­sei­te­zu­wi­schen, ist leicht­fer­tig und hat die Welt nicht si­che­rer ge­macht. Die ame­ri­ka­ni­sche Di­plo­ma­tie hät­te an­de­re Mit­tel ge­habt, um das Ziel der Nicht­ver­brei­tung von Atom­waf­fen zu er­rei­chen. Doch ein Trump’ scher Plan B ist nir­gend­wo in Sicht. Da­mit ha­ben die USA wie­der­um ei­nen Gut­teil an Ver­trau­en in der Welt ein­ge­büßt.“ Hier heißt es zur Stra­te­gie der CSU:

„Nach ei­nem leich­ten An­fangs­hoch glei­ten die ers­ten Um­fra­ge­wer­te der CSU wie­der auf das Vor-Sö­der-Ni­veau hin­ab. Ge­wiss, sol­che Be­we­gun­gen lie­gen noch in­ner­halb der na­tür­li­chen Un­schär­fe je­der Wäh­ler­stu­die. Ein In­diz für va­ges Un­be­ha­gen ist der Trend aber al­le­mal. Und vor al­lem: Die Par­tei, die nicht so vor­wärts­kommt, wie sie das mit Wind­ma­schi­ne Sö­der er­war­tet hat, re­agiert im­mer ner­vö­ser.“ Das Blatt be­tont zum Wech­sel Ga­b­ri­els in die Wirt­schaft:

„Sig­mar Ga­b­ri­el stellt die neue Rechts­la­ge auf ei­ne Pro­be, die sie nicht be­steht. Kon­se­quent wä­re das grund­sätz­li­che Ver­bot von Tä­tig­kei­ten, die mit Ent­schei­dun­gen wäh­rend der Amts­zeit in Zu­sam­men­hang ste­hen. Das wä­re recht­lich schwer durch­zu­set­zen, wür­de aber al­le Po­li­ti­ker vor dem Ver­dacht schüt­zen, sie trä­fen Ent­schei­dun­gen mehr mit Blick auf die Zeit nach dem Amt als auf die Di­enst­pflich­ten.“

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