Rea­lis­ti­sche Chan­cen hat nur ein Her­aus­for­de­rer

Bramscher Nachrichten - - REGION - Von Je­an-Charles Fays j.fays@noz.de

Micha­el Lüb­bers­mann wird sei­nen Amts­bo­nus im Wahl­kampf zu nut­zen ver­su­chen. Dass er von der CDU als Kan­di­dat auf­ge­stellt wird, steht ei­gent­lich au­ßer Fra­ge. Wenn ein SPDKan­di­dat ihn im Wahl­kampf be­zwin­gen soll­te, wä­re das an­ge­sichts der nie­der­schmet­tern­den bun­des­wei­ten Um­fra­ge­wer­te für die So­zi­al­de­mo­kra­ten ei­ne Sen­sa­ti­on.

Der ein­zi­ge Kan­di­dat, dem so ein Über­ra­schungs­sieg ak­tu­ell zu­zu­trau­en wä­re, ist der Ber­sen­brü­cker Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Horst Bai­er. Ihm war es schon 2012 ge­lun­gen, den CDU-Be­wer­ber um das Amt des Ber­sen­brü­cker Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ters, Jo­han­nes Ko­op, in die Schran­ken zu wei­sen. Und wenn ein Bür­ger­meis­ter es bei The­men wie der Kreis­um­la­ge oder der Ki­ta-Fi­nan­zie­rung wagt, ge­gen Lüb­bers­mann auf­zu­be­geh­ren, dann ist es Bai­er. Was dar­über hin­aus viel­leicht noch ei­ne Rol­le spie­len könn­te: Auch Lüb­bers­mann selbst war von 2001 bis 2011 Ber­sen­brü­cker Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter.

Als Al­ter­na­ti­ve kä­me bei der SPD al­len­falls Frank Stil­ler in­fra­ge. Al­ler­dings un­ter­lag die­ser be­reits 2011 Lüb­bers­mann und ver­lor dann auch noch das Amt als Has­ber­ger Bür­ger­meis­ter. Wenn Bai­er als Kan­di­dat zur Ver­fü­gung steht, soll­te die SPD nicht lan­ge zö­gern.

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