Zverev: Ich will Emo­tio­nen wei­ter zei­gen

Bramscher Nachrichten - - VORDERSEITE - Alex­an­der Zverev

LON­DON Der deut­sche Ten­nis­spie­ler Alex­an­der Zverev wehrt sich ge­gen Kri­tik, er wir­ke „freud­los“auf dem Platz. „Ich ge­hö­re zu den Spie­lern, die die meis­ten Emo­tio­nen auf dem Platz zei­gen – ob po­si­tiv oder ne­ga­tiv. Und ich hof­fe, ich wer­de im­mer so blei­ben“, sagt der 21Jäh­ri­ge. Im In­ter­view er­klärt die Num­mer fünf der Welt­rang­lis­te, dass es ihm hin und wie­der gut­tue, ei­nen Schlä­ger zu zer­trüm­mern. „Dann spie­le ich meis­tens bes­ser“, sagt Zverev.

Alex­an­der Zverev ist die ak­tu­el­le Num­mer fünf der Ten­nis-Welt­rang­lis­te. Der 21-jäh­ri­ge ge­bür­ti­ge Ham­bur­ger stammt aus ei­ner ten­nis­ver­rück­ten Fa­mi­lie und ist qua­si auf der ATP-Tour groß ge­wor­den. Sein zehn Jah­re äl­te­rer Bru­der Mi­scha ist eben­falls Ten­nis­pro­fi. Va­ter Alex­an­der, ein ehe­ma­li­ger so­wje­ti­scher Ten­nis­spie­ler, trai­niert die bei­den Söh­ne seit frü­hes­ter Kind­heit, Mut­ter Iri­na war eben­falls Pro­fi­spie­le­rin. Alex­an­der Zverev ver­ließ nach der zehn­ten Klas­se die Schu­le, um sich ganz auf den Sport zu kon­zen­trie­ren. Der 1,98 Me­ter gro­ße

Rechts­hän­der gilt als größ­te deut­sche Ten­nis­hoff­nung und hat be­reits neun Ein­zel­ti­tel ge­won­nen. Bei den French Open schaff­te er es die­ses Jahr ins Vier­tel­fi­na­le, sei­ne bis­her bes­te Plat­zie­rung bei ei­nem Grand Slam. Ne­ben sei­nem Va­ter wird er seit den US Open vom ehe­ma­li­gen Ten­nis­star Ivan Lendl be­treut. 2019 schlägt er er­neut bei den Ger­ry We­ber Open (17. Ju­ni bis 23. Ju­ni) im west­fä­li­schen Hal­le auf. Mit dem Ver­an­stal­ter des er­folg­rei­chen deut­schen Ra­sen­tur­niers hat Zverev noch ei­nen Ver­trag bis 2020. Ne­ben der deut­schen Num­mer eins tre­ten un­ter an­de­rem auch

Ro­ger Fe­de­rer und

Do­mi­nic Thiem in Hal­le an.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.