Eis­bä­ren­pla­ge auf rus­si­scher In­sel

Bramscher Nachrichten - - VORDERSEITE - Fo­to: Conicet/dpa

MOS­KAU We­gen ei­ner Eis­bä­ren­pla­ge ha­ben die Be­hör­den auf der rus­si­schen Dop­pe­lin­sel No­wa­ja Semlja im Nord­po­lar­meer den Not­stand aus­ge­ru­fen. Im­mer wie­der nä­hern sich die Tie­re mensch­li­chen Sied­lun­gen an.

NEUQUÉN We­sen wie aus ei­nem Star-Wars-Film streif­ten vor rund 140 Mil­lio­nen Jah­ren durch das Ge­biet des heu­ti­gen Ar­gen­ti­ni­ens. Die Di­no­sau­ri­er hat­ten enor­me St­a­cheln am Hals, die teils mehr als ei­nen Me­ter lang wa­ren. Der Pa­lä­on­to­lo­ge Pa­blo Gal­li­na und sein Team fan­den Über­res­te ei­nes Tiers in der Re­gi­on Pa­ta­go­ni­en. Den neu ent­deck­ten Di­no nann­ten sie Ba­ja­da­s­au­rus pro­nuspi­nax, in An­leh­nung an den Fund­ort Ba­ja­da Co­lo­ra­da in der Pro­vinz Neuquén. Der Di­no­sau­ri­er ge­hört zur pflan­zen­fres­sen­den Fa­mi­lie der Di­craeo­sau­ri­dae. Die Funk­ti­on der St­a­cheln ist um­strit­ten. Mit der Ent­de­ckung des Ba­ja­da­s­au­rus hof­fen die For­scher, of­fe­ne Fra­gen die­ser Art be­ant­wor­ten zu kön­nen. „Wir glau­ben, dass die lan­gen, spit­zen St­a­cheln an Hals und Rü­cken von Ba­ja­da­s­au­rus po­ten­zi­el­le Raub­tie­re ab­schre­cken soll­ten“, sag­te Gal­li­na. Der ge­fun­de­ne Schä­del sei der bis­her am bes­ten er­hal­te­ne ei­nes Di­craeo­sau­ri­dae. Bis­lang ha­be es auch Hy­po­the­sen ge­ge­ben, dass die St­a­cheln die Kör­per­tem­pe­ra­tur der Di­no­sau­ri­er re­gu­lie­ren oder sie se­xu­ell at­trak­ti­ver ma­chen soll­ten. Die For­scher um Gal­li­na glau­ben, dass die Tie­re viel Zeit da­mit ver­brach­ten, Bo­den­pflan­zen zu fres­sen. Da­bei er­mög­lich­ten ih­nen die weit oben am Schä­del an­ge­sie­del­ten Au­gen, das Ge­sche­hen um sie her­um zu be­ob­ach­ten.

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