Rech­ter Pro­test ge­gen Spa­ni­ens Re­gie­rung

Bramscher Nachrichten - - POLITIK - AFP

MA­DRID An­ge­führt von ei­nem Bünd­nis aus kon­ser­va­ti­ven und ul­ta­rech­ten Par­tei­en, ha­ben ges­tern Zehn­tau­sen­de Men­schen in Ma­drid ge­gen die Re­gie­rung von Mi­nis­ter­prä­si­dent Pe­dro Sán­chez pro­tes­tiert. Die De­mons­tran­ten warn­ten vor ei­ner Ab­spal­tung Ka­ta­lo­ni­ens und war­ben für die Ein­heit Spa­ni­ens. Sie for­der­ten den Rück­tritt des lin­ken Re­gie­rungs­chefs, den sie we­gen des Dia­logs mit den ka­ta­la­ni­schen Un­ab­hän­gig­keits­be­für­wor­tern als „Ver­rä­ter“be­zeich­ne­ten.

Die De­mons­tra­ti­on stand un­ter dem Mot­to „Für ein ei­ni­ges Spa­ni­en, Wah­len jetzt!“Laut Po­li­zei folg­ten 40 000 Men­schen dem Pro­test­auf­ruf, die Or­ga­ni­sa­to­ren spra­chen von mehr als 200 000 Teil­neh­mern. Zu der Kund­ge­bung hat­ten die rechts­kon­ser­va­ti­ve Volks­par­tei (PP) so­wie die Mit­te-rechts-Par­tei Ci­u­dad­a­nos auf­ge­ru­fen, de­nen sich die Rechts­au­ßen­par­tei Vox so­wie rechts­ex­tre­me Grup­pie­run­gen an­schlos­sen.

Vor et­wa ein­ein­halb Jah­ren sorg­te die ein­sei­ti­ge Aus­ru­fung der Un­ab­hän­gig­keit durch die ka­ta­la­ni­sche Re­gio­nal­re­gie­rung für ei­ne ve­ri­ta­ble Staats­kri­se. Am Diens­tag be­ginnt in Ma­drid das Mam­mut­ver­fah­ren ge­gen zwölf füh­ren­de Un­ab­hän­gig­keits­be­für­wor­ter. Neun von ih­nen sind der „Re­bel­li­on“an­ge­klagt. Ih­nen dro­hen lan­ge Haft­stra­fen.

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