Der Ruf der Wild­nis

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Auf den letz­ten zwölf Sei­ten ha­ben wir Ih­nen Tipps für klas­si­sche Herbst­fo­tos mit an die Hand ge­ge­ben. Ge­hen Sie nun mit Ih­rem Te­le­ob­jek­tiv auf Jagd, und fo­to­gra­fie­ren Sie Hir­sche in frei­er Wild­bahn.

Fast je­der Fo­to­graf träumt da­von, ein­mal in sei­nem Le­ben Wild­tie­re in ih­rer na­tür­li­chen Um­ge­bung zu fo­to­gra­fie­ren. Doch da­zu müs­sen Sie nicht gleich in exo­ti­sche Län­der rei­sen, auch in un­se­ren Brei­ten bie­tet die Na­tur ei­ne Fül­le an Mo­ti­ven – be­son­ders im Herbst, wenn die Br­unft­zeit der Hir­sche be­ginnt. Da die Tie­re zwi­schen Sep­tem­ber und Ok­to­ber be­son­ders ak­tiv sind, ist jetzt die bes­te Ge­le­gen­heit für be­ein­dru­cken­de Auf­nah­men. Al­ler­dings ge­hört zu ei­nem gu­ten Fo­to auch im­mer ei­ne ge­hö­ri­ge Por­ti­on Glück, da Sie nie si­cher sein kön­nen, ob Ih­re Mo­ti­ve per­fekt für Sie po­sie­ren oder sich über­haupt zei­gen. Doch mit et­was Ge­duld und der Kennt­nis von be­lieb­ten Br­unft­plät­zen ha­ben Sie gu­te Chan­cen.

Wie vie­le Wild­tie­re sind Hir­sche vor al­lem kurz nach dem Son­nen­auf­gang am ak­tivs­ten. Das heißt für Sie, dass Sie am bes­ten in der Däm­me­rung auf­bre­chen soll­ten. So ha­ben Sie aber auch die Mög­lich­keit, das gol­de­ne Licht der tief ste­hen­den Son­ne in den Mor­gen­stun­den zu nut­zen. Die Jagd nach dem per­fek­ten Fo­to von scheu­en Wild­tie­ren birgt vie­le Schwie­rig­kei­ten. Es kann be­reits ei­ne wah­re Kunst sein, ein Tier auf­zu­spü­ren, das un­se­re An­we­sen­heit schon viel frü­her wit­tert, als wir es se­hen. Um aus ei­nem an­ge­mes­se­nen Ab­stand fo­to­gra­fie­ren zu kön­nen, muss des­halb mit sehr lan­gen Brenn­wei­ten ab 400mm ge­ar­bei­tet wer­den. Bei un­se­rem Aus­flug hat­ten wir zum Bei­spiel ein Ca­non EF 400mm f/2.8L IS USM im Ge­päck. Das Ob­jek­tiv bie­tet ei­ne ex­zel­len­te Ab­bil­dungs­leis­tung, hat aber auch Nach­tei­le. Mit 3.850 Gramm ge­hört es nicht nur zu den Schwer­ge­wich­ten, auch die Hand­ha­bung ist durch die Län­ge al­les an­de­re als ein­fach. Au­ßer­dem kos­tet die An­schaf­fung ein klei­nes Ver­mö­gen. Der Nach­fol­ger un­se­res Mo­dells ist für rund 10.300 Eu­ro zu ha­ben. Des­halb fin­den Sie auf die­ser Sei­te auch preis­wer­te­re und prak­ti­sche­re Al­ter­na­ti­ven, mit de­nen Ih­nen trotz­dem be­ein­dru­cken­de Auf­nah­men ge­lin­gen wer­den.

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