Ex-FBI-Chef Co­mey Trump als Prä­si­dent „mo­ra­lisch un­ge­eig­net“

Chemnitzer Morgenpost - - POLITIK -

WASHINGTON - Der von Do­nald Trump (71) ge­feu­er­te FBI-Chef Ja­mes Co­mey (57) hat in ei­nem TV-In­ter­view aufs Schärfs­te mit dem US-Prä­si­den­ten ab­ge­rech­net. Ei­ne Per­son, die Frau­en wie „Fleisch­stü­cke“be­han­de­le und so über sie spre­che, die stän­dig lü­ge und dar­auf be­ste­he, dass das ame­ri­ka­ni­sche Volk dar­an glau­be, sei aus mo­ra­li­schen Grün­den nicht ge­eig­net, Prä­si­dent der Ver­ei­nig­ten Staa­ten zu sein“, sag­te der ehe­ma­li­ge Di­rek­tor der US-Bun­des­po­li­zei. Im Mai 2017 ver­lor er die­ses Amt. Sei­ner An­sicht nach könn­te Russ­land im Be­sitz von kom­pro­mit­tie­ren­dem Ma­te­ri­al über Trump sein. Er ha­be von An­fang an die Qu­el­le des Ge­heim­pa­piers für glaub­wür­dig

ge­hal­ten, das bri­san­te De­tails über ei­nen an­geb­li­chen Vor­fall mit Trump und Pro­sti­tu­ier­ten in Mos­kau im Jahr 2013 ent­hält. Co­mey hat­te den US-Prä­si­den­ten über die Mög­lich­keit in­for­miert, dass Trump da­bei ge­filmt wor­den sei und Russ­land die Auf­nah­me da­zu nut­zen könn­te, um ihn zu er­pres- sen. Und Co­mey schloss nicht aus, dass der Prä­si­dent die Jus­tiz be­hin­dert ha­be - da­für ge­be es „si­cher­lich ei­ni­ge Hin­wei­se“.

Wur­de von Trump ge­feu­ert und rech­net in sei­nem Buch mit ihm ab: Ex-FBI-Di­rek­tor Ja­mes Co­mey (57). „Grö­ßer als das Amt: Auf der Su­che nach Wahr­heit - der Ex-FBI-Di­rek­tor klagt an“- so der deut­sche Ti­tel des neu­en Ent­hül­lungs-Bu­ches über US-Prä­si­dent...

Sieht sich mit neu­en Ent­hül­lun­gen über sei­ne um­strit­te­ne Amts­füh­rung kon­fron­tiert: US-Prä­si­dent Trump (71).

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