Welt­größ­te Dix-Schau er­öff­net in Chem­nitz

Chemnitzer Morgenpost - - CHEMNITZ & UMGEBUNG -

Im Mu­se­um Gun­zen­hau­ser wird seit Ta­gen um­ge­räumt. Mit­ar­bei­ter neh­men al­le Kunst von den Wän­den. Selbst Wer­ke von Jaw­lens­ky, Kirch­ner, He­ckel oder Schmidt-Rott­luff ma­chen Platz für ei­nen ganz Gro­ßen: den aus Ge­ra stam­men­den Ma­ler Ot­to Dix (1891-1969).

Sämt­li­che Räu­me des Hau­ses auf vier Eta­gen wer­den mit der Kunst des be­deu­ten­den Ma­lers und Gra­fi­kers ge­füllt, die der Ga­le­rist Al­f­red Gun­zen­hau­ser (19262015) zu­sam­men­trug. Die Aus­stel­lung heißt „300 X DIX“(29. April bis 2. Sep­tem­ber).

Es ist die ers­te Prä­sen­ta­ti­on der welt­weit größ­ten Samm­lung von Dix-Wer­ken aus dem Gun­zen­hau­ser, fast 400 Wer­ke. „Wir zei­gen den ge­sam­ten Dix-Be­stand in­klu­si­ve al­ler Ar­bei­ten auf Pa­pier, die bis­her we­ni­ger zu se­hen wa­ren“, sagt In­grid Mös­sin­ger, schei­den­de Ge­ne­ral­di­rek­to­rin der Kunst­samm­lun­gen Chem­nitz.

Statt chro­no­lo­gi­scher Re­tro­spek­ti­ve ent­schie­den sich die Chem­nit­zer für ei­ne the­ma­ti­sche Prä­sen­ta­ti­on. „Das gab es noch nie“, sagt In­grid Mös­sin­ger. Das er­mög­li­che ei­nen an­de­ren Blick auf Dix, zu des­sen Le­ben Chem­nitz ge­hör­te. „Nach­dem er sei­ne Stel­lung an der Dresd­ner Kunst­aka­de­mie ver­lo­ren hat­te, fin­gen ihn hie­si­ge Samm­ler auf.“

Gro­ße Schau mit Bil­dern von Ot­to Dix: Mit­ar­bei­ter im Mu­se­um Gun­zen­hau­ser hän­gen das Werk „Mäd­chen am Sonn­tag“auf.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.