Dar­um ver­bie­tet Plaue Al­ko­hol in der In­nens­ta

Chemnitzer Morgenpost - - ZWICKAU & UMGEBUNG -

PLAUEN - Weil es im Zen­trum zu im­mer mehr Straf­ta­ten un­ter Al­ko­hol­ein­fluss kommt, will die Stadt mit ei­nem Ver­bot ge­gen­steu­ern: Ab Mai soll es rund um den Post­platz nicht mehr er­laubt sein, im öf­fent­li­chen Raum Al­ko­hol zu trin­ken (MOPO be­rich­te­te). „Wir wol­len dem Sit­ten­ver­fall nicht wei­ter zu­se­hen, son­dern Gren­zen auf­zei­gen“, sag­te Ober­bür­ger­meis­ter Ralf Ober­dor­fer (57, FDP).

Nach Be­hör­den­an­ga­ben ist die Kri­mi­na­li­tät in dem Be­reich hö­her als im üb­ri­gen Stadt­ge­biet. Ha­be Plauen 2016 noch 538 Roh­heits­de­lik­te ge­zählt, sei­en es 2017 be­reits 623 ge­we­sen, sag­te Chris­ti­an Hart­mann (44), in­nen­po­li­ti­scher Spre­cher der CDU-Land­tags­frak­ti­on, nach ei­nem Tref­fen mit Ober­dor­fer so­wie dem CDU-Land­tags­po­li­ti­ker Frank Hei­dan (60) und CDU-Stadt­chef Jörg Schmidt (44). Kri­mi­na­li­täts­schwer­punkt sei ganz klar das Stadt­zen­trum, er­gänz­te Po­li­zei­prä­si­dent Con­ny Stiehl (60).

Das Al­ko­hol­ver­bot sol­le nur ei­ne ers­te Maß­nah­me sein, da­mit sich die Bür­ger der Stadt wie­der si­che­rer fühl­ten, sag­te Schmidt. Das Si­cher­heits­kon­zept um­fasst auch ei­ne Vi­deo­über­wa­chung, ver­stärk­te Po­li­zei­strei­fen oder die Ein­stel­lung von Men­schen mit Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund beim Ord­nungs­amt. Zu­dem wur­de die Po­li­zei­prä­senz schon deut­lich er­höht.

Das Al­ko­hol­ver­bot be­darf nächs­ten Di­enst noch ei­ner Zud­t­rat. Es soll bis stim­mung im Sta En­de Ok­to­ber be­fris­tet sein und von Mon­tag bis Sonn­abend zwi­sche 15 und 24 Uhr gel­ten.

Kein Bier am Post­platz: Die Stadt Plauen will ab Mai ein Al­ko­hol­ver­bot durch­set­zen.

Möch­te mit mehr Strei­fen für Si­cher­heit sor­gen: Po­li­zei­prä­si­dent Con­ny Stiehl (60).

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