Na­nu! Bun­des­amt rech­net Sach­sens Schul­den schön

Chemnitzer Morgenpost - - SACHSEN - TH

KA­MENZ/DRESDEN - Sind Sach­sens Schul­den schön­ge­rech­net? „Lei­der sieht das auf den ers­ten Blick so aus“, sagt ein Spre­cher von Fi­nanz­mi­nis­ter Mat­thi­as Haß (50, CDU) un­ter Be­zug­nah­me auf die jüngs­te Ver­öf­fent­li­chung des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes. Das hat­te mit­ge­teilt, der Frei­staat ha­be sei­ne Au­ßen­stän­de von bis­lang rund 1,85 Mil­li­ar­den Eu­ro auf 1,55 Mil­li­ar­den ab­ge­baut. Da­bei ist der säch­si­sche Schul­den­berg um ein Viel­fa­ches hö­her!

„Die 1,55 Mil­li­ar­den mei­nen aber nur die Kre­dit­markt­schul­den“, so der Spre­cher des Fi­nanz­mi­nis­ters wei­ter. Das Bun­des­amt ha­be das lei­der ein we­nig so dar­ge­stellt, als han­de­le es sich um al­le Schul­den. „Aber sie sind nur ei­ne Teil­men­ge der Ge­samt­ver­schul­dung.“Die wah­re Ge­samt­ver­schul­dung ha­be En­de 2017 rund 10,97 Mrd. Eu­ro be­tra­gen.

Fi­nanz­mi­nis­ter Mat­thi­as Haß (50, CDU)

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