„Ame­ri­can Dream“als Trug­bild

Chemnitzer Morgenpost - - TAGESTIPPS -

Mit „Tod ei­nes Hand­lungs­rei­sen­den“ent­larv­te Ar­thur Miller 1949 den „Ame­ri­can Dream“als Trug­bild. Das Schei­tern des Ein­zel­nen ist in sei­nen Au­gen sym­pto­ma­tisch für das Schei­tern ei­ner gan­zen Ge­sell­schafts­ord­nung. In der Chem­nit­zer Ins­ze­nie­rung un­ter­sucht Re­gis­seur Carsten Knöd­ler auch die Fra­ge, wie man das Hams­ter­rad der mensch­li­chen Exis­tenz ver­lang­sa­men kann, um über selbst­be­stimm­te Le­bens­ent­wür­fe nach­zu­den­ken. Zen­tra­le Fi­gur ist Wil­ly Lo­man, des­sen Traum zu­nächst mit Er­folg im Job und Bil­der­buch­fa­mi­lie gut aus­sah. Doch ir­gend­wann kann er in der Fir­ma nicht mehr mit­hal­ten und auch die Fa­mi­lie ist zer­rüt­tet. Er flüch­tet sich in Traum­wel­ten und muss er­ken­nen, dass er tot mehr wert ist als le­ben­dig … Zu se­hen ist das Stück (Fo­to) heu­te, 19.30 Uhr, im Schau­spiel­haus Chem­nitz (Zie­sche­s­tra­ße 28). Die Kar­ten kos­ten ab 12 Eu­ro.

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