See­ho­fer wirbt für Flücht­lings-De­als

Chemnitzer Morgenpost - - POLITIK -

INNS­BRUCK - Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Horst See­ho­fer (69) hat meh­re­re neue Ab­kom­men mit an­de­ren EU-Staa­ten zur be­schleu­nig­ten Rück­nah­me von Flücht­lin­gen in Aus­sicht ge­stellt.

„Ich ha­be hier sehr viel Zu­spruch be­kom­men, dass auch an­de­re Län­der da da­bei sein wol­len“, sag­te der CSU-Chef beim EU-In­nen­mi­nis­ter-Tref­fen in Inns­bruck. Zu­sa­gen ge­be es ak­tu­ell aber nur von 11 Staa­ten und nicht mehr von 14. Nun wer­de den frag­li­chen Staa­ten „ei­ne Art Rah­men-Ver­ein­ba­rung“zu­ge­schickt. Bis spä­tes­tens An­fang Au­gust strebt See­ho­fer sol­che Ab­kom­men auch mit Ös­ter­reich, Grie­chen­land und Ita­li­en an. Er ha­be „ein Stück Op­ti­mis­mus, dass es uns ge­lin­gen kann, die Bin­nen­mi­gra­ti­on ge­mein­sam zu lö­sen“.

Die Ab­kom­men mit EU-Staa­ten zur Rück­nah­me be­reits re­gis­trier­ter Flücht­lin­ge sind zen­tra­ler Be­stand­teil der Ei­ni­gung im wo­chen­lan­gen Asyl-Streit der gro­ßen Ko­ali­ti­on. Falls sie nicht zu­stan­de kom­men, stell­te See­ho­fer er­neut na­tio­na­le Al­lein­gän­ge in Aus­sicht.

In­nen­mi­nis­ter See­ho­fer (69, CSU) in Inns­bruck. Ne­ben ihm sein ita­lie­ni­scher

Amts­kol­le­ge Sal­vi­ni (45).

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