Hur­ri­kan „Micha­el“ver­wüs­tet Flo­ri­da

Chemnitzer Morgenpost - - POLITIK/WELT -

Ein wei­te­res Un­wet­ter der Su­per­la­ti­ve: Hur­ri­kan „Micha­el“hat Flo­ri­da mit gro­ßer Wucht heim­ge­sucht und schwe­re Schä­den an­ge­rich­tet. Im Nord­wes­ten des US-Staa­tes bot sich vie­ler­orts ein Bild des Cha­os: ab­ge­deck­te Ge­bäu­de, über­flu­te­te Ort­schaf­ten, ent­wur­zel­te Bäu­me, Strom­aus­fäl­le in mehr als 388 000 Haus­hal­ten und Ge­schäf­ten. Bis­lang ka­men zwei Men­schen ums Le­ben.

„Micha­el“war der wohl hef­tigs­te Wir­bel­sturm seit Be­ginn der Wet­ter­auf­zeich­nun­gen. Da­bei galt der Hur­ri­kan am ver­gan­ge­nen Wo­che­n­en­de noch als tro­pi­sches Tief­druck­ge­biet, wuchs aber bin­nen we­ni­ger Ta­ge zu ei­nem Hur­ri­kan der Ka­te­go­rie vier her­an, als er schließ­lich in Flo­ri­da auf Land traf. Am Abend zog der Sturm auf die an­gren­zen­den Staa­ten Ala­ba­ma und Geor­gia zu, schwäch­te aber deut­lich ab.

Dem Hur­ri­kan fehl­ten nur zwei km/h Wind­ge­schwin­dig­keit, um in die höchs­te Ka­te­go­rie 5 ein­ge­stuft zu wer­den.

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