So will der Stadt­rat die klei­nen Märk­te ret­ten

Chemnitzer Morgenpost - - CHEMNITZ & UMGEBUNG -

CHEM­NITZ - Der Wi­der­stand ge­gen die ge­plan­te Schlie­ßung von zwei klei­nen Wo­chen­märk­ten wächst. Die CDU/ FDP-Frak­ti­on for­dert nicht nur den Er­halt. Mit fi­nan­zi­el­len An­rei­zen sol­len Mi­ni-Märk­te Rü­cken­wind er­hal­ten.

Bä­cker, Eier, Frisch­wa­ren: Seit Jah­ren kom­men An­woh­ner von Brühl und He­ckert-Ge­biet zu den Mi­ni-Märk­ten (MOPO be­rich­te­te). De­nen droht das Aus. Für das Chem­nit­zer Rat­haus sind die Märk­te zu klein. 2019 soll Schluss sein.

SPD und Lin­ke wol­len die Märk­te er­hal­ten. „Wir werden prü­fen, wie wir durch ei­ne Ab­sen­kung der Son­der­nut­zungs­ge­büh­ren für flie­gen­de Händ­ler, die Pro­duk­te des täg­li­chen Be­darfs an­bie­ten, ei­ne Markt­of­fen­si­ve star­ten kön­nen“, so CDU-Rats­frau Ines Sa­bo­row­ski (51).

Der Mi­ni-Markt am Brühl spül­te 2017 rund 6 600 Eu­ro in die Stadt­kas­se. Der vorm Ika­rus im He­ckert rund 8 300 Eu­ro. Ein Ge­büh­ren­ver­zicht könn­te auch Stadt­tei­len wie Mit­tel­bach hel­fen, wo in Sa­chen Ein­zel­han­del der­zeit ab­so­lu­te Flau­te herrscht, hofft die CDU-Po­li­ti­ke­rin.

So be­rich­te­te die MOPO über die Ver­sor­gungs­mi­se­re in Mit­tel­bach.

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