Die­se Graf­fi­ti-Frat­ze ver­är­gert die Stadt

Chemnitzer Morgenpost - - CHEMNITZ -

Kei­ne Ka­pa­zi­tä­ten: Graf­fi­ti-Spray­er ha­ben sich an der Ge­org­brü­cke ver­ewigt. Ei­ne Graf­fi­ti-Frat­ze grinst den Be­trach­ter an. Das Wehr ge­hört der Stadt. „Für ei­nen Stadt­ein­gang und Zu­fahrt des Bus­fern­ver­kehrs hin­ter­lässt der Blick ei­nen we­nig an­spre­chen­den Ein­druck“, kri­ti­siert SPD-Stadt­rä­tin Jaque­line Drechs­ler (42).

Bau­bür­ger­meis­ter Micha­el Stöt­zer (45, Grü­ne) ist der Zu­stand be­kannt: „Um­so är­ger­li­cher ist es, dass selbst denk­mal­ge­schütz­te An­la­gen mit his­to­ri­schen Na­tur­stein­an­sich­ten nicht aus­ge­nom­men wer­den.“Das Tief­bau­amt sei aus per­so­nel­len und fi­nan­zi­el­len Grün­den nicht in der La­ge, der­ar­ti­ge Ve­r­un­stal­tun­gen um­ge­hend zu be­sei­ti­gen. Chem­nitz kos­tet die Be­sei­ti­gung von Graf­fi­ti pro Jahr 13 000 Eu­ro.

Das Rat­haus hat zu we­nig Per­so­nal, um Schmie­re­rei­en wie an der Ge­org­brü­cke zu be­sei­ti­gen.

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