Sach­sens AfD-Chef rech­net mit Be­ob­ach­tung der Par­tei

Chemnitzer Morgenpost - - SACHSEN -

DRES­DEN - Sach­sens AfD-Chef Jörg Ur­ban (54) rech­net mit der Be­ob­ach­tung sei­ner Par­tei: „Wir wer­den der Be­ob­ach­tung durch den Ver­fas­sungs­schutz nicht ent­ge­hen kön­nen“, sag­te er dem Re­dak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land.

Die Grün­de da­für sieht er aber nicht in Ex­tre­mis­ten in der Par­tei, son­dern in po­li­ti­scher Ein­fluss­nah­me. „Ich ha­be star­ke Zwei­fel an der Un­ab­hän­gig­keit des Ver­fas­sungs­schut­zes“, sag­te er. Das ha­be der Fall des ehe­ma­li­gen Ver­fas­sungs­schutz-Chefs Hans-Ge­org Maa­ßen (55) ge­zeigt.

Hin­ter­grund: Ges­tern be­rie­ten die Ver­fas­sungs­schutz-Chefs von Bund und Län­dern über die AfD. Die meis­ten Bun­des­län­der hat­ten be­las­ten­des Ma­te­ri­al an den Bund wei­ter­ge­lei­tet. Sach­sen nach Me­dien­be­rich­ten nicht. Das Lan­des­amt (LfV) wi­der­spricht: Sach­sen ha­be im Vor­feld der Tagung zum The­ma „Ent­gren­zung des Rechts­ex­tre­mis­mus“kon­kre­te In­for­ma­tio­nen aus der Be­ob­ach­tung rechts­ex­tre­mis­ti­scher Struk­tu­ren mit mög­li­chem Be­zug zur AfD über­mit­telt. Aber: „Die AfD ist kein Be­ob­ach­tungs­ob­jekt des säch­si­schen Ver­fas­sungs­schut­zes.“Noch nicht? mor

Sach­sens AfD-Chef Jörg Ur­ban (54).

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