Kein Witz! So be­wirbt sich ein CDU-Kan­di­dat für den Land­tag ...

Chemnitzer Morgenpost - - SACHSEN -

DRES­DEN - Sa­ti­re? Oder doch Ernst? Auf je­den Fall sorgt die Be­wer­bung ei­nes Dresd­ners als CDU-Di­rekt­kan­di­dat für den Land­tag für Wir­bel. Denn Han­nes Hert­wig (36) schreibt in sei­ner Be­wer­bung in der Mit­glie­der­zei­tung der Dresd­ner CDU: „Je­der Wi­der­stand mei­ner Per­son ge­gen­über wird in noch nie da­ge­we­se­ner Bru­ta­li­tät nie­der­ge­schla­gen. Des­halb bin ich ei­ne gu­te Wahl.“

Und:

Al­le,

die sich in die­sem „ab­sur­den Re­gime“be­nach­tei­ligt fühl­ten, wür­den ihn an­stands­los un­ter­stüt­zen, da er „die­se Miss­ge­burt wie Pa­pier zer­rei­ßen wer­de“. Auf Nach­fra­ge er­klärt Hert­wig: „Sa­ti­re mach­te ich nicht. Ich mei­ne es nur gut und spre­che nur von le­ga­len Din­gen.“Er sei nur kon­se­quent und ha­be halt un­ge­wöhn­li­che An­sät­ze. Zu­vor war er bei den Lin­ken, sagt er.

Der CDU Dres­den ist das gan­ze un­an­ge­nehm. Sie be­stä­tig­te, dass Hert­wig seit ei­nem Jahr Par­tei­mit­glied ist. „Je­des Mit­glied hat die Mög­lich­keit, sich um ein Man­dat zu be­wer­ben und sich auch un­zen­siert den Mit­glie­dern vor­zu­stel­len“, so Par­tei­spre­cher Jo­han­nes Prei­ßi­ger. Man ha­be ihm na­he­ge­legt, den Text zu über­ar­bei­ten. Was er nicht tat. „Die Mit­glie­der wer­den dies ent­spre­chend be­wer­ten“, so der Spre­cher. mor

Die Dro­hung in sei­ner Be­wer­bung sorgt für hef­ti­gen Wir­bel. Es sei kei­ne Sa­ti­re.

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