Ver­fas­sungs­schutz-Chef nimmt AfD ins Vi­sier

Chemnitzer Morgenpost - - POLITIK -

BER­LIN - Der Nach­fol­ger von Hans-Ge­org Maa­ßen (56) rich­tet den Ver­fas­sungs­schutz neu aus: Tho­mas Hal­den­wang (58) will die rech­te Sze­ne in Deutsch­land ver­stärkt über­wa­chen las­sen. Der neue Prä­si­dent des Bun­des­amts für Ver­fas­sungs­schutz hält of­fen­bar auch ei­ne Über­wa­chung der AfD für an­ge­mes­sen.

Laut „Fo­cus“wer­den in der Be­hör­de Ana­ly­sen ver­schie­de­ner Lan­des­äm­ter für Ver­fas­sungs­schutz über die Rechts­po­pu­lisAn­schlie­ßend ten aus­ge­wer­tet. sol­le ent­schie­den wer­den, in­wie­weit es nö­tig sei, die Rechts­par­tei zu be­ob­ach­ten.

Ob die AfD ins­ge­samt von den Schlapp­hü­ten un­ter Be­ob­ach­tung ge­stellt wer­den muss, ist in den Rei­hen der Ver­fas­sungs­schüt­zer um­strit­ten. Ein­zel­ne Lan­des­äm­ter spre­chen sich of­fen da­für aus. An­de­re Ver­fas­sungs­schüt­zer se­hen nur Tei­le der AfD von rechts­ex­tre­men Strö­mun­gen un­ter­wan­dert.

Der neue Ver­fas­sungs­schutz-Chef Hal­den­wang (58) will die AfD be­ob­ach­ten las­sen.

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