Chemnitz hat jetzt ein An­ti-Dis­kri­mi­nie­rungs­bü­ro

Chemnitzer Morgenpost - - CHEMNITZ -

Hil­fe ge­gen Be­nach­tei­li­gung: Das An­ti-Dis­kri­mi­nie­rungs­bü­ro Sach­sen er­öff­ne­te ges­tern ge­mein­sam mit In­te­gra­ti­ons­mi­nis­te­rin Pe­tra Köp­ping (60, SPD) die ers­te Re­gio­nal­stel­le in Chemnitz.

„Die Be­kämp­fung von Dis­kri­mi­nie­run­gen muss in al­len Tei­len Sach­sens statt­fin­den“, so Pe­tra Köp­ping. „Wenn Men­schen we­gen ih­rer Be­hin­de­rung, ih­rer Haut­far­be, ih­rer Re­li­gi­on oder ih­rer se­xu­el­len Iden­ti­tät aus­ge­grenzt, be­nach­tei­ligt oder an­ge­grif­fen wer­den, be­nö­ti­gen sie Un­ter­stüt­zung.“Ziel sei es, Be­ra­tung im Frei­staat flä­chen­de­ckend zu er­mög­li­chen. Über die Chem­nit­zer Zweig­stel­le sol­len auch die an­gren­zen­den Land­krei­se Mit­tel­sach­sen, Erz­ge­bir­ge und Zwi­ckau be­treut wer­den. Ge­schäfts­füh­re­rin So­ti­ria Mi­de­lia (37): „Die neue Be­ra­tungs­stel­le be­deu­tet für Be­trof­fe­ne von Dis­kri­mi­nie­rung in Chemnitz und an­gren­zen­den Land­krei­sen, end­lich ei­ne wohn­ort­na­he Be­ra­tungs­stel­le auf­su­chen zu kön­nen - was bis­lang noch nicht der Fall ge­we­sen ist.“

Hil­fe­su­chen­de kön­nen sich mitt­wochs von 14 bis 16 Uhr und frei­tags von 10 bis 13 Uhr an das bar­rie­re­freie Bü­ro am Ja­ko­bi­kirch­platz 2 wen­den.

ca­ne

Staatsministerin Pe­tra Köp­ping (60, SPD, l.) mit den Be­ra­tern Jan Die­bold (34) und Ste­fa­nie Go­ckel (30) bei der Er­öff­nung der Re­gio­nal­stel­le des An­ti­dis­kri­mi­nie­rungs­bü­ros.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.