Tier­heim sucht nach be­rühm­tem „Kein­ohr­ka­ter“

Chemnitzer Morgenpost - - IHR TAG -

BER­LIN - „Ach Gott, wie süß“, ent­fährt es wohl je­dem Tier­lieb­ha­ber, wenn er ein Fo­to von Ka­ter Der­rick sieht. Denn der ge­streif­te Stu­ben­ti­ger mit den wei­ßen Hin­ter­pfo­ten hat kei­ne Oh­ren mehr, sie muss­ten 2013 we­gen ei­ner Krank­heit am­pu­tiert wer­den.

He­len will sich end­lich wie­der ver­lie­ben. Seit drei Jah­ren ist die sü­ße Stu­den­tin schon auf der Su­che nach ih­rem Herz­bu­ben. Aber kei­ner will so rich­tig an­bei­ßen. Jetzt ist He­len bei die­sem Nackt-Da­ting ge­lan­det. Da sieht sie gleich, was die Her­ren der Schöp­fung zu bie­ten ha­ben. Doch aus­ge­rech­net der Typ mit den lan­gen dunk­len Haa­ren und dem sü­ßen Grin­sen hat es He­len an­ge­tan. An ihn wür­de sie glatt ihr Herz verschenken - und Ge­schen­ke darf Mann nicht ab­leh­nen!

An­ge­lehnt an Til Schwei­gers (54) Film „Kein­ohr­ha­sen“ist Der­rick des­halb als „Kein­ohr­ka­ter“in Ber­lin be­rühmt ge­wor­den. Doch nun wird der Ka­ter ver­misst!

Ent­wischt sei Der­rick sei­nen Be­sit­zern bei ei­nem Spa­zier­gang im Hof durch ein neu­es Loch im Zaun. Nun su­chen sei­ne Hal­ter und das Tier­heim, in dem der be­tag­te aber neu­gie­ri­ge Ka­ter eben­falls lan­ge ge­lebt hat­te, ge­mein­sam nach dem Aus­rei­ßer. Da Der­rick fast taub ist, gilt sein Aus­flug im Stadt­teil Pan­kow als be­son­ders ge­fähr­lich für ihn. Das Tier­heim ist des­halb dank­bar für je­den Hin­weis.

Der Kein­ohr­ka­ter „Der­rick“wird ver­misst. Er gilt als zu­trau­lich, ist aber durch die feh­len­den Oh­ren fast taub.

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