Lin­ke ge­denkt Lu­xem­burg und Lieb­knecht

Chemnitzer Morgenpost - - POLITIK -

BER­LIN - Hun­dert Jah­re nach der Er­mor­dung von Ro­sa Lu­xem­burg und Karl Lieb­knecht hat die Lin­ke in Ber­lin der bei­den Kom­mu­nis­ten­füh­rer ge­dacht. Zur Ge­denk­stät­te der So­zia­lis­ten am Zen­tral­fried­hof Fried­richs­fel­de kam auch die Par­tei­spit­ze. Die Bun­des­vor­sit­zen­den Kat­ja Kip­ping (40) und Bernd Ri­ex­in­ger (63) so­wie die Chefs der Bun­des­tags­frak­ti­on, Sah­ra Wa­genk­necht (49) und Diet­mar Bartsch (60), leg­ten Krän­ze mit ro­ten Nel­ken und Ger­be­ra nie­der. Auch Os­kar La­fon­tai­ne (75), Frak­ti­ons-Chef der Lin­ken im Saar­land und Ehe­mann von Wa­genk­necht, nahm an dem stil­len Ge­den­ken teil, dem ei­ne De­mons­tra­ti­on folg­te.

Lu­xem­burg und Lieb­knecht wur­den am 15. Ja­nu­ar 1919 von Frei­korps-Sol­da­ten in Ber­lin er­schos­sen. Ih­rer Er­mor­dung gin­gen Re­vo­lu­ti­ons­wir­ren nach dem Ers­ten Welt­krieg vor­aus.

Die Lin­ken-Spit­ze leg­te Krän­ze für Lu­xem­burg und Lieb­knecht nie­der.

Ei­ne De­mons­tran­tin trägt ein Pla­kat mit dem Bild­nis der er­mor­de­ten Kom­mu­nis­ten-Füh­re­rin Lu­xem­burg.

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