Fi­nanz­mi­nis­ter will Steu­er-Ent­las­tung für Rent­ner

Chemnitzer Morgenpost - - SACHSEN -

DRES­DEN - Sach­sens Fi­nanz­mi­nis­ter Mat­thi­as Haß (51, CDU) hat ei­ne steu­er­li­che Ent­las­tung klei­ner und mitt­le­rer Ein­kom­men ge­for­dert. Zu­gleich plä­dier­te er für ein mög­lichst ein­fa­ches Steu­er­sys­tem, das auch von al­len Bür­gern ver­stan­den wird. „Das ist auch mit Blick auf die Ak­zep­tanz von De­mo­kra­tie wich­tig. Man muss ein Steu­er­sys­tem auch ver­mit­teln kön­nen“, sag­te der Mi­nis­ter. „Das deut­sche Steu­er­recht ba­siert eher auf der Steu­er­ge­rech­tig­keit für den Ein­zel­nen. Des­halb ist es so kom­pli­ziert.“Den­noch gel­te es nach Ver­ein­fa­chun­gen zu su­chen. Als Bei­spiel nann­te er die Be­steue­rung von Rent­nern. Da ge­he es häu­fig um klei­ne Be­trä­ge. In die­sem Fall soll­te man die Bü­ro­kra­tie ge­ring halten - nicht nur weil der Staat viel Auf­wand be­trei­ben muss, son­dern weil Bü­ro­kra­tie auch für die be­trof­fe­nen Rent­ner ei­ne Zu­mu­tung ist.

Sach­sens Fi­nanz­mi­nis­ter Mat­thi­as Haß (51, CDU) möch­te gern das kom­pli­zier­te Steu­er­sys­tem et­wa für Se­nio­ren ver­ein­fa­chen.

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