Ver­letz­ter Walt­her wird Sieb­ter! Gibt’s heu­te beim MRT Ent­war­nung?

Chemnitzer Morgenpost - - SACHSEN -

KÖ­NIGS­SEE - Nach vier Sie­gen in Fol­ge ist die Se­rie von Fran­ces­co Fried­rich ge­ris­sen. Der Pir­na­er Dop­pel-Olym­piassie­ger wur­de ges­tern beim Welt­cup am Kö­nigs­see im Vie­rer nur Drit­ter!

Lo­kal­ma­da­tor Jo­han­nes Loch­ner ge­wann vor dem Let­ten Os­kars Ki­ber­ma­nis (+ 0,18 Se­kun­den) und Fried­rich (+0,22). „Ich hat­te ei­nen to­tal ver­korks­ten ers­ten Lauf. Der zwei­te war jetzt auch nicht so be­son­ders. Des­halb ha­ben wir die Plat­zie­rung, die wir nach der Leis­tung am Start und in der Bahn ge­zeigt ha­ben“, räum­te der 28-jäh­ri­ge ein.

Sein Coach Gerd Leo­pold war über den Dämp­fer gar nicht so bö­se: „Das Ren­nen hat uns ge­zeigt, dass kei­ner uns die WM-Me­dail­len schen­ken wird.“Ein Grund, wes­halb es nicht

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rund lief, war der neue und jun­ge An­schie­ber Alex­an­der Schil­ler. „Er hat ein paar An­fän­ger­feh­ler ge­macht“, so Fried­rich. Leo­pold klär­te auf, was ge­meint war: „Nor­ma­ler­wei­se heißt es hin­set­zen, Klap­pe halten, aber Alex fand sei­ne Sitz­po­si­ti­on nicht, das sorg­te für Un­ru­he im Schlit­ten und wirk­te sich auf die Fahrt aus.“

Ein ganz an­ders Pro­blem hat­te Pi­lot Ni­co Walt­her (Platz sie­ben/+0,90). Der Olym­pia-Zwei­te (Vie­rer) aus Al­ten­berg muss­te sich an­schie­ben las­sen. Grund: Beim zwei­ten Start mit dem klei­nen Schlit­ten am Vor­tag ging sein rech­ter Ober­schen­kel fest. Ei­ne MRT-Un­ter­su­chung soll heu­te Auf­schluss ge­ben, wie fol­gen­schwer die Ver­let­zung mit Blick auf die WM (März, Whist­ler/Ka­na­da) ist. „Mei­nen Jungs muss ich ein Kom­pli­ment ma­chen, sie ha­ben ihr Bes­tes ge­ge­ben und so konn­ten wir noch ei­ni­ge wich­ti­ge Welt­cup-Punk­te mit­neh­men“, so Walt­her. Coach Leo­pold hofft, dass Ni­co Glück hat und die Ver­let­zung ihn nur zwei Wo­chen zur Pau­se zwingt. En­ri­co Lu­cke

Ni­co Walt­her hat­te sich beim Zwei­er-Start am Vor­tag ver­letzt und muss­te sich ges­tern im Vie­rer (F.r.) an­schie­ben las­sen.

Gerd Leo­pold

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