Ost-Be­auf­trag­ter Chris­ti­an Hir­te (CDU): SPD be­stärkt Bild des „Jam­me­ros­sis“

Chemnitzer Morgenpost - - POLITIK -

BER­LIN - Rums, das hat ge­ses­sen! Die So­zi­al­de­mo­kra­ten ha­ben kei­ne Ah­nung vom Os­ten, at­ta­ckier­te am Wo­chen­en­de aus­ge­rech­net der Ost-Be­auf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung, Chris­ti­an Hir­te (CDU), die SPD. „Es hilft nicht, nur her­um­zu­jam­mern, dass die Ost­deut­schen zu kurz ge­kom­men sind und des­halb mehr Geld ver­teilt wer­den muss“, teil­te der aus Thü­rin­gen stam­men­de Staats­se­kre­tär aus.

Und wei­ter: Die­se Weh­lei­dig­keit der SPD, „be­stä­tigt nur das fal­sche Image des Jam­me­ros­sis und scha­det uns als at­trak­ti­ver Stand­ort im Wett­be­werb der Re­gio­nen.“Die­se Kri­tik blieb nicht lan­ge un­be­ant­wor­tet: Die SPD schoss scharf zu­rück und warf Hir­te Amts­miss­brauch vor. „Herr Hir­te soll­te die In­ter­es­sen der Men­schen in den ost­deut­schen Bun­des­län­dern ver­tre­ten und sein Amt nicht für par­tei­po­li­ti­sche Atta­cken miss­brau­chen“, sag­te Meck­len­burg-Vor­pom­merns Mi­nis­ter­prä­si­den­tin Ma­nue­la Schwe­sig (SPD). Das Ziel gleich­wer­ti­ger Le­bens­ver­hält­nis­se sei eben noch lan­ge nicht er­reicht. Da nüt­ze es auch nichts, „wenn der Ost­be­auf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung die Au­gen vor die­ser Tat­sa­che

ver­schließt“.

Ost­be­auf­trag­ter Chris­ti­an Hir­te (42) fin­det, The­men des Os­tens sind der SPD völ­lig fremd. Kri­tik, die SPD-Lan­des­mut­ter Ma­nue­la Schwe­sig (44) nicht auf sich sit­zen lässt.

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