100 000 deut­sche Jobs in Ge­fahr

Chemnitzer Morgenpost - - POLITIK -

LON­DON/HAL­LE - Füh­ren­de Öko­no­men ma­len ein düs­te­res Bild für den Fall ei­nes har­ten Br­ex­it - und zwar für Deutsch­land: Laut ei­ner ak­tu­el­len Un­ter­su­chung des Leib­niz-In­sti­tuts für Wirt­schafts­for­schung Hal­le (IWH) sind hier­zu­lan­de mehr als 100 000 Jobs in Ge­fahr, soll­te sich Groß­bri­tan­ni­en oh­ne De­al aus der EU ver­ab­schie­den.

Vor al­lem be­trof­fen: Die Au­to­in­dus­trie. „Die Be­schäf­ti­gungs­ef­fek­te ei­nes har­ten Br­ex­its wür­den vor al­lem an den Au­to­mo­bil­stand­or­ten spür­bar wer­den“, zi­tier­te „Welt am Sonn­tag“den Stu­di­en­au­tor Oli­ver Hol­te­m­öl­ler. Be­son­ders har­te Ein­schnit­te bräch­te ein un­kon­trol­lier­ter Aus­tritt der Bri­ten für Be­schäf­tig­te in Wolfs­burg und im nie­der­baye­ri­schen Din­gol­fing-Lan­dau, wie die Ana­ly­se er­gab. Denn dort stell­ten Volks­wa­gen be­zie­hungs­wei­se BMW zu­sam­men mit Kfz-Zu­lie­fe­rern die größ­ten Ar­beit­ge­ber.

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