Chem­nit­zer Phy­si­ker tagt mit No­bel­preis­trä­gern

Chemnitzer Morgenpost - - CHEMNITZ & UMGEBUNG -

CHEM­NITZ - Ein­mal mit No­bel­preis­trä­gern über das ei­ge­ne Fach­ge­biet ins Ge­spräch kom­men - die­ser Wunsch­traum geht für ei­nen Chem­nit­zer Nach­wuchs­wis­sen­schaft­ler in Er­fül­lung. Jo­han­nes Apro­janz (28), Phy­si­ker an der TU Chem­nitz, reist En­de Ju­ni zur 69. No­bel­preis­trä­ger­ta­gung.

In Lin­denau am Bo­den­see tref­fen sich 39 No­bel­preis­trä­ger mit 590 Nach­wuchs­for­schern aus 89 Län­dern. Beim dies­jäh­ri­gen Tref­fen geht es in Vor­trä­gen und Dis­kus­sio­nen ei­ne Wo­che lang um die The­men Kos­mo­lo­gie, La­ser­phy­sik und Gra­vi­ta­ti­ons­wel­len.

Der Chem­nit­zer Dok­to­rand ist über­glück­lich: „Es ist ei­ne gro­ße Eh­re, teil­neh­men zu dür­fen und vom Er­fah­rungs­schatz der re­nom­mier­tes­ten Wis­sen­schaft­ler welt­weit zu ler­nen.“Apro­janz hofft vor al­lem auf ein Ge­spräch mit dem Fest­kör­per­phy­si­ker Klaus von Klit­zing (75), der 1985 den No­bel­preis für die Ent­de­ckung des quan­ti­sier­ten Hall-Ef­fekts er­hal­ten hat: „Es wer­den sich be­stimmt ei­ni­ge Ge­le­gen­hei­ten zum Ge­dan­ken­aus­tausch er­ge­ben.“

Jo­han­nes Apro­janz (28) pro­mo­viert an der TU Chem­nitz - und trifft dem­nächst No­bel­preis­trä­ger.

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