Fer­ra­ri-Boss treibt Ein­spruch vor­an

Chemnitzer Morgenpost - - SPORT -

MARANELLO - Fer­ra­ri ar­bei­tet wei­ter am Ve­to ge­gen das um­strit­te­ne Ur­teil der Renn­kom­mis­sa­re von Ka­na­da. „Wir trei­ben den Ein­spruch vor­an“, teil­te der ita­lie­ni­sche Renn­stall mit. Fer­ra­ri hat 96 St­un­den nach Ablauf des Gro­ßen Prei­ses von Ka­na­da Zeit, ge­gen den ab­er­kann­ten Sieg von Sebastian Vet­tel zu pro­tes­tie­ren.

Der vier­ma­li­ge Welt­meis­ter war bei dem Ren­nen zwar als Ers­ter ins Ziel ge­kom­men. We­gen ei­nes Fahr­ma­nö­vers ge­gen Ti­tel­ver­tei­di­ger und Fünf­fach-Cham­pi­on Le­wis Ha­mil­ton im Mer­ce­des war Vet­tel al­ler­dings mit ei­ner Fünf-Se­kun­den-Zeit­stra­fe be­legt

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wor­den, die ihn in der End­ab­rech­nung hin­ter Ha­mil­ton auf Platz zwei rut­schen ließ.

Fer­ra­ris Te­am­chef Mat­tia Bi­not­to hat­te be­reits be­kannt­ge­ge­ben, dass die Scu­de­ria beim Welt­ver­band FIA ei­ne Ab­sichts­er­klä­rung für ei­nen of­fi­zi­el­len Ein­spruch hin­ter­legt hat. Um die Tat­sa­chen­ent­schei­dung er­folg­reich an­fech­ten zu kön­nen, braucht Fer­ra­ri neue Be­wei­se für ei­ne Un­schuld Vet­tels.

Der Hep­pen­hei­mer war in der 48. Run­de mit sei­nem Fer­ra­ri von der Stre­cke ab­ge­kom­men und übers Gras ge­fah­ren. Als er wie­der zu­rück auf die Stre­cke kam, dräng­te er Ha­mil­ton im Mer­ce­des na­he an ei­ne Mau­er. Sein Ma­nö­ver wur­de von den Kom­mis­sa­ren als „ge­fähr­li­che Rück­kehr auf die Stre­cke“ein­ge­stuft. Da­her die Stra­fe.

Fer­ra­ris Te­am­chef Mat­tia Bi­not­to (l.) und Sebastian Vet­tel nach dem GP von Ka­na­da.

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