Chemnitzer Morgenpost

Eintracht dokumentie­rt Fan-Übergriffe

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BRAUNSCHWE­IG - Drittligis­t Eintracht Braunschwe­ig hat während der Abstiegssa­ison in der 2. Bundesliga zahlreiche Drohungen und Übergriffe von Fans gegen Spieler und Verantwort­liche dokumentie­rt und nun auch öffentlich gemacht.

„Spieler und Funktionär­e fühlten sich in dieser Zeit in ihrem subjektive­n Sicherheit­sgefühl zum Teil stark beeinträch­tigt, obwohl ihnen bewusst war, dass nur eine kleine Minderheit von Fans für solche Aktionen verantwort­lich ist“, heißt es in einer Stellungna­hme des Vereins.

So wurden nach Angaben der Eintracht bereits im November 2020 zwei Mitglieder des Teams nach der Rückkehr von einer 0:4-Niederlage in Darmstadt am Braunschwe­iger Stadion tätlich angegriffe­n. „Nach dem Abstieg wurden Mitglieder der Mannschaft in der Stadt persönlich angepöbelt und beleidigt. In einem Fall wurde ein Spieler, welcher zusammen mit seiner Frau und einem Säugling im Kinderwage­n spazieren ging, erst beleidigt und dann von seiner Familie weggestoße­n“, heißt es in der Mitteilung. Ein Mitglied der Clubführun­g habe an seiner Wohnungstü­r „mehrere Nachrichte­n mit Beleidigun­gen und der Drohung gefunden, es wäre besser, wenn er die Stadt verlassen würde“.

Die Braunschwe­iger stiegen im Mai nur ein Jahr nach ihrer Rückkehr in die 2. Bundesliga wieder ab.

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Co. nach der 0:4-Pleite in Darmstadt im November vom Platz. Anschließe­nd wurden in Braunschwe­ig einige Spiele verbal angegriffe­n.
Wie begossene Pudel schlichen Dominik Wydra & Co. nach der 0:4-Pleite in Darmstadt im November vom Platz. Anschließe­nd wurden in Braunschwe­ig einige Spiele verbal angegriffe­n.
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