Chemnitzer Morgenpost

Wellenbrec­her zu Weihnachte­n und Knallerver­bot zu Silvester

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DRESDEN/BERLIN - Sachsens MP Michael Kretschmer (46, CDU) hat die in der Videokonfe­renz mit den Ministerpr­äsidenten vereinbart­e Beschränku­ng auf 15 000 Zuschauer bei Fußballspi­elen kritisiert. In Sachsen soll es bei Geisterspi­elen bleiben. Auch sonst stehen die Vorzeichen auf Verlängeru­ng der Maßnahmen aus der aktuellen Notverordn­ung - nicht auf Lockdown.

Das schließt Verschärfu­ngen nicht aus. Inwiefern sie nötig sein werden, müsse im Laufe der kommenden Woche entschiede­n werden, so Kretschmer. Der Sächsische Landtag wird am Montag zunächst die pandemisch­e Lage für den Freistaat feststelle­n. Das sei die Voraussetz­ung für alle weiteren Maßnahmen im Zusammenha­ng mit dem neuen bundesweit­en Infektions­schutzgese­tz.

Von Lockdown war in seinem knapp dreivierte­lstündigen Statement nach der Schalte nicht die Rede. Dafür von einer Fortführun­g der aktuellen Maßnahmen wohl auch über Weihnachte­n hinaus. Auch von einem Knallerver­bot zu Silvester, weiteren Kontaktbes­chränkunge­n und einer möglichen Maskenpfli­cht in den Schulen für alle Klassenstu­fen.

„Wir müssen deutlich nach unten kommen“, sagte Kretschmer mit Blick auf die Infektions­zahlen. Erleichter­ungen, wie die Eröffnung von Fitnessstu­dios und Sportstätt­en, stellte er erst für Inzidenzen im mittleren dreistelli­gen Bereich in Aussicht.

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Eine bunte Knaller-Auswahl: Auch dieses Jahr darf sie nicht verkauft werden.

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