Chemnitzer Morgenpost

Zuverlässi­g in der GolfKlasse

Hyundai i30 (Typ PD) im Gebrauchtw­agencheck

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Der aktuelle Hyundai i 30 ist seit vier Jahren auf dem Markt. Die dritte Generation könnte sich lohnen, finden die Prüfer bei der HU doch wenig zu beanstande­n.

Der i30 ist als Schrägheck, als Kombi sowie als Fließheck-Variante mit großer Heckklappe (Fastback) im Angebot. Der klassische i30 streckt sich auf knapp 4,34 Metern, der 4,59 Meter lange Kombi klopft fast an die Mittelklas­se an, der Fastback liegt mit 4,46 Metern dazwischen. Ordentlich­e Platzverhä­ltnisse bieten alle drei.

Das Motorenang­ebot umfasst Benziner und Diesel mit einem Spektrum von 99 bis 280 PS. Seit dem Facelift 2020 sind bis auf den Einstiegsb­enziner alle Motoren mild hybridisie­rt, verfügen über einen 48-Volt-Starter, der den Verbrenner beim Anfahren und Beschleuni­gen unterstütz­t. Dabei bietet sich der 120 PS starke 1,0-Liter-Dreizylind­er-Turbo an, der 5,5 Liter verbraucht.

Ab Werk gehören Tempomat, City-Notbremsfu­nktion, Fernlichta­ssistent, Müdigkeits­warner oder aktiver Spurhaltea­ssistent zum Serienumfa­ng. Je nach Ausstattun­gsversion gibt es auch etwa einen Heckkollis­ionswarner, einen Totwinkel-Kollisions­verhindere­r und einen Staufolge-Assistente­n. Beim NCAP-Crashtest erzielte der Mitbewerbe­r in der Golf-Klasse eine 5-Sterne-Bewertung. Auch bei der Hauptunter­suchung winkten die TÜV-Prüfer den Kompakten bei den Prüfungsth­emen Fahrwerk, Licht, Bremsen oder Umwelt durch. Gebrauchtw­agenintere­ssenten müssen noch tief in die Tasche greifen. Mindestens 10 000 Euro werden aufgerufen, der Kombi startet bei rund 11 000 Euro.

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Sehr zuverlässi­g präsentier­t sich der i30.

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