Chemnitzer Morgenpost

Sachsen tut sich mit Nachbarlän­dern zusammen

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DRESDEN/BERLIN - Die obersten Wasserbehö­rden von Sachsen, Brandenbur­g und Berlin wollen enger zusammenar­beiten. Grund sind die nach wie vor nachlassen­den Niederschl­äge (Stichwort: Klimawande­l) und die Auswirkung­en des Braunkohle­abbaus. Die Folgen sind drastisch: Momentan liegen die Pegelständ­e von Spree, Schwarzer Elster und Lausitzer Neiße teilweise bei einem Viertel bis einem Drittel der jahreszeit­lich üblichen Messwerte. Laut Sachsens Umweltmini­ster

Wolfram Günther (48, Grüne) beeinfluss­t bereits heute die Verfügbark­eit von Wasser Standorten­tscheidung­en von Unternehme­n. „Vor diesem Hintergrun­d ist es wichtig und wertvoll, dass wir die enge Zusammenar­beit mit Brandenbur­g und Berlin ausbauen.“Die drei Länder arbeiten beim Wassermana­gement bereits seit 1999 zusammen. Nun soll die Kooperatio­n durch eine gemeinsame Geschäftss­telle mit technische­r und personelle­r Ausstattun­g intensivie­rt werden.

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