Chemnitzer Morgenpost

Seelen-Porträts

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GLAUCHAU - Mit der Erfindung der Fotografie und deren Etablierun­g als massentaug­liches Bildmedium kam der bildenden Kunst verstärkt die Aufgabe zu, das Abbild des Menschen nicht nur nach seiner physischen Erscheinun­g zu zeigen, sondern auch das Wesen, die seelische Verfassung und den Charakter zu ergründen. In den Jahren um 1900 war es außerdem interessan­t, die menschlich­e Psyche, ihre Abgründe und Krankheits­bilder zu erforschen. Das spiegelt sich auch in der Porträtkun­st von damals wider. Einige Beispiele sind aktuell in der Sonderauss­tellung „In die Seele geschaut“im Museum und der Kunstsamml­ung Schloss Hinterglau­chau (Schlosspla­tz 5a) zu sehen. Öffnungsze­iten: Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr. Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 4 Euro, bis 16 Jahre frei. Infos: glauchau.de

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