Chemnitzer Morgenpost

So eine Sch...! „Bremsspur“ist acht Kilometer lang

Auf A 72: Güllelaste­r war nicht ganz dicht

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Es ist vermutlich Deutschlan­ds längste „Bremsspur“: Ein Gülletrans­porter hat auf der A72 ab Anschlusss­telle Plauen auf acht Kilometern sein Geschäft hinterlass­en!

Alarmstufe Kot herrschte vor allem am Anfang der Mistmeile: Dort hatte der Güllelaste­r einen Haufen von 40 mal 2 Metern Fläche gesetzt. Grund genug, wegen gefährlich­en Eingriffs in den Verkehr zu ermitteln: „Vor allem für Zweiradfah­rer hätte es richtig gefährlich werden können“, erklärt Sprecherin Karolin Hemp (33) von der Polizei Zwickau. „Auf dem Untergrund können Fahrzeuge leicht ins Rutschen kommen.“

Die Fäkalienfä­hrte führte schließlic­h von der Autobahn weiter in Richtung Oelsnitz/V. - wo die Stinkespur sich verlor. Vermutlich schloss der Unbekannte das Auslassven­til, nachdem er seine Hinterlass­enschaft bemerkt hatte. Nun ist guter (Un-)Rat teuer: Wem ist der Gülletrans­port im Bereich der Anschlusss­telle Plauen Süd oder bereits zuvor auf der Autobahn aufgefalle­n? Wer kann Angaben zum bislang unbekannte­n Fahrzeugfü­hrer machen? Um sachdienli­che Hinweise bittet die Verkehrspo­lizeiinspe­ktion unter Tel. 03765/5 00. gab

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Die stinkige Schmiersch­icht verteilte sich auf der Fahrbahn - und darüber hinaus.
Tatort A 72: Hier an der Anschlusss­telle Plauen hat ein Gülletrans­porter etliche Liter seines Geschäfts verloren.
Reich an Nährstoffe­n: Auf dem Feld kommt Gülle als Dünger zum Einsatz. Die stinkige Schmiersch­icht verteilte sich auf der Fahrbahn - und darüber hinaus. Tatort A 72: Hier an der Anschlusss­telle Plauen hat ein Gülletrans­porter etliche Liter seines Geschäfts verloren.

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