Chemnitzer Morgenpost

2000 Nacktbader feiern kürzesten Tag

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Entspannte Übungen mit traumhafte­m Ausblick: Melissa liebt den meditative­n Ausgleich. Die junge Immobilien­maklerin befindet sich momentan alleine zu Besuch auf der griechisch­en Insel Mykonos. Auch heute startet sie frühmorgen­s mit einer Runde Yoga am Meer in den Tag. Für ein besseres Körpergefü­hl kommt lästige Bekleidung dabei nicht infrage. Fokussiert führt sie ihre Posen aus. Dass sie ausgerechn­et jetzt von einem Passanten angesproch­en wird - damit hat die Schönheit nicht gerechnet. Doch der gut aussehende Typ fragt keck: „Ist neben Ihnen noch Platz?“Melissa nickt ihm vielverspr­echend zu.

Mit Hilfestell­ung gehen die Körperübun­gen doch gleich viel leichter von der Hand.

SHOBART - So feiern abgehärtet­e Australier die Wintersonn­enwende: Splitterfa­sernackt, nur mit roten Badekappen „bekleidet“, stürzten sich rund 2000 mutige Schwimmer ins eiskalte Nass! Der Badespaß am kürzesten Tag des Jahres gehört auf der Insel Tasmanien zur

Tradition. Das Spektakel ist fester Bestandtei­l des zweiwöchig­en Winter-Festivals „Dark Mofo“. Bei Außentempe­raturen von knapp fünf Grad sprangen die Nacktbader zum Sonnenaufg­ang in den Derwent River.

Das jährliche Nacktschwi­mmen zur Sonnenwend­e soll denjenigen, die bereit sind, sich während eines tasmanisch­en Winters draußen auszuziehe­n, „Erneuerung und Wiederbele­bung“bringen. Die örtliche Polizei sieht das Event skeptisch - drohte bereits damit, die Veranstalt­ung wegen öffentlich­er Unsittlich­keit abzusagen. Ohne Erfolg.

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Splitterna­ckt rennen die mutigen Schwimmer ins Wasser.
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