Chemnitzer Morgenpost

Rebsorten: Sonnige Sachsens Winzer

Knaben eine von den besten Gaben

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vier Hektar erweitert, erstmals die Sorten Gamay und Pinotin angepflanz­t. „Weitere Rotwein-Sorten könnten dazukommen“, sagt Junge. Bisher wachse Rotwein nur auf 18 Prozent der sächsische­n Rebflächen. „Der Anteil roter Trauben wird zunehmen.“Insgesamt werde Sachsen aber ein „Weißwein-Land“bleiben.

Schloss Wackerbart­h hat dieses Jahr zwei eigene Wetterstat­ionen in Betrieb genommen, in den Weinbergen in Radebeul und Diesbar-Seußlitz. „Dort gab es bisher keine Wetterstat­ionen“, so Junge. Die genauen Wetterdate­n könnten nun helfen, die Weinberge beispielsw­eise optimal zu bewässern. Weitere Einblicke liefern Drohnen,

die etwa über die Steillagen fliegen, dort die Temperatur­en messen.

Aber wann gibt es denn nun den neuen sächsische­n Rotwein? „Wir rechnen damit, dass wir 2024 und 2025 die ersten Trauben ernten werden.“Der Wein müsse dann noch ein bis zwei Jahre im Keller reifen. Die ersten Flaschen könnten also 2026 im Regal stehen.

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