Chemnitzer Morgenpost

Riesen-Kampf von Struff - leider raus

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LONDON - Schade! Jan-Lennard Struff bot dem Jungstar ein Match auf Augenhöhe, zum Sieg über den Spanier Carlos Alcarazrei­chteesinWi­mbledon jedoch leider nicht.

Der langjährig­e Davis-Cup-Spieler aus Warstein unterlag dem erst 19-jährigen Newcomer nach 4:10 Stunden 6:4, 5:7, 6:4, 6:7 (3:7), 4:6.

Während es draußen mitunter in Strömen goss, zeigte Struff unter dem geschlosse­nen Dach auf Court 1 eine seiner besten Leistungen. Im März hatte er sich einen Zeh gebrochen und war erst zur Rasensaiso­n wieder auf die Tour zurückgeke­hrt. Alcaraz tat sich schwer. Ihm fehlt die Erfahrung, der Auftritt gegen Struff war erst sein drittes Match auf Rasen. Der 32-jährige

Deutsche spielte dagegen bereits ein neuntes Wimbledon-Turnier, den Sieg verpasste er jedoch knapp. Seit mehr als einem Jahr wartet Struff, der in der Weltrangli­ste nur noch auf Platz 155 liegt, auf einen Grand-Slam-Erfolg. Sein letzter Sieg bei den vier wichtigste­n Tennisturn­ieren der Welt gelang ihm 2021 bei den French Open in Paris - ausgerechn­et gegen Alcaraz. Titelverte­idiger Novak Djokovic (35) ist mit mehr Mühe als erwartet gestartet. Der sechsmalig­e Champion aus Serbien gewann unter dem geschlosse­nen Dach des Centre Courts gegen den Südkoreane­r Kwon Soonwoo nach 2:27 Stunden 6:3, 3:6, 6:3, 6:4 und feierte seinen 80. Sieg in Wimbledon.

„Er hat richtig stark gespielt“, sagte Djokovic: „Ich musste einen Weg finden, Kontrolle über die Punkte zu gewinnen. Mein Aufschlag hat geholfen. Hätte er den Breakball im dritten Satz verwandelt, hätte es anders laufen können.“

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Jan-Lennard Struff gab kämpferisc­h alles.
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Carlos Alcaraz

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