FÜR ZWEIRADAKR­OBATEN

Chronos - - UHREN FÜR DRAUFGÄNGE­R -

Beim Mo­to­cross oder Down­hill-moun­tain­bi­king müs­sen die Fah­rer und ih­re Zeit­mes­ser nur klei­ne, aber da­für vie­le schnell auf­ein­an­der fol­gen­de Er­schüt­te­run­gen aus­hal­ten. Die­se Dau­er­be­an­spru­chung ist für ein me­cha­ni­sches Uhr­werk noch wei­t­aus be­las­ten­der als für den mensch­li­chen Or­ga­nis­mus, denn die Funk­tio­na­li­tät und das Zu­sam­men­spiel der be­weg­li­chen Tei­le lei­den un­ter den Vi­bra­tio­nen. Die Lö­sung des Pro­blems liegt in Stoß­dämp­fungs­sys­te­men für Wer­ke und Ge­häu­se, die über die all­ge­gen­wär­ti­ge Stoß­si­che­rung der Un­ruh hin­aus­ge­hen. Ja­e­ger-le­coult­re nutzt für sei­nen Mas­ter Com­pres­sor Ex­tre­me World Chro­no­graph ei­nen se­pa­ra­ten Werk­con­tai­ner aus Ti­tan, der mit dem stäh­ler­nen Bo­den­ele­ment des Ge­häu­ses und der Lü­net­te ver­schraubt ist; die Schrau­ben sind in Fe­dern ge­la­gert, die die Vi­bra­tio­nen des Ge­häu­ses nur stark ver­min­dert an das Uhr­werk wei­ter­ge­ben. Bei der eng­li­schen Sportuh­ren­mar­ke Bre­mont über­nimmt ein far­bi­ger Alu­mi­ni­um­spann­ring um den Ge­häu­se­mit­tel­teil die Funk­ti­on des Stoß­dämp­fers. Eben­falls ge­gen Stö­ße und Vi­bra­tio­nen ge­feit sind die Zeit­mes­ser der Gol­fuh­ren­mar­ken Ja­er­mann & St­ü­bi so­wie Vi­dar. Ers­te­re nutzt ei­ne ge­fe­der­te Wer­kauf­hän­gung und lässt der Kro­nen­wel­le Be­we­gungs­frei­heit, da­mit die­se auch bei stärks­ten Schlä­gen nicht bre­chen kann. Letz­te­re in­te­griert in das Ge­häu­se stoß­dämp­fen­de Si­li­konele­men­te. Hin­zu kommt ei­ne Me­tall­kap­sel, die das Aus­bre­chen des Ro­tors und das Ab­lö­sen des Zif­fer­blatts ver­hin­dert.

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