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Pünkt­lich zum 20. Ge­burts­tag der Cho­pard-ma­nu­fak­tur stellt Cho­pard sei­ne ers­te Mi­nu­ten­re­pe­ti­ti­on vor. Und die L.U.C Full Strike bie­tet da­zu gleich meh­re­re in­no­va­ti­ve De­tail­lö­sun­gen, die man noch nicht von an­de­ren Re­pe­ti­ti­ons­uh­ren kennt. Da sind zum Ers­ten die Ton­fe­dern: Sie be­ste­hen aus durch­sich­ti­gem Sa­phirglas – dem glei­chen Ma­te­ri­al, aus dem die Deck­glä­ser der meis­ten Lu­xus­uh­ren ge­fer­tigt sind. Im Fall von Cho­pard bil­den das Deck­glas und die bei­den Ton­fe­dern ei­ne Ein­heit; nichts ist ge­klebt, ver­schraubt oder ver­schweißt. So­mit wird der Klang, der an das Schla­gen ei­nes Mes­sers auf ein Kris­tall­glas er­in­nert, un­ge­stört vom In­ne­ren der Uhr nach au­ßen be­för­dert. Um sich zu ver­ge­wis­sern, dass das Glas auch nach jah­re­lan­gem Tra­gen der Uhr hält, hat Cho­pard in sei­nen Tests die stäh­ler­nen Häm­mer nicht we­ni­ger als 1,5 Mil­lio­nen Mal auf die Ton­fe­dern schla­gen las­sen, oh­ne dass es zu Ris­sen oder Brü­chen ge­kom­men wä­re. Dar­über hin­aus ist das neue Ka­li­ber 08.01-L mit zwei Fe­der­häu­sern aus­ge­stat­tet: So er­reicht die Uhr ei­ne Gan­g­re­ser­ve von 60 St­un­den, und die Re­pe­ti­ti­on kann zwölf­mal in Fol­ge schla­gen, oh­ne zwi­schen­zeit­lich auf­ge­zo­gen zu wer­den – selbst zu der Uhr­zeit, die die meis­ten Schlä­ge be­nö­tigt: 12.59 Uhr. Bei die­ser Zeit dau­ert die akus­ti­sche An­zei­ge ins­ge­samt 16 Se­kun­den. Cho­pard hat dar­auf ge­ach­tet, dass die Uhr wäh­rend des Schla­gens und da­nach kei­ne un­ge­woll­ten Ge­räu­sche von sich gibt: So hört man we­der das Ar­bei­ten des Wind­fangs noch ein Kli­cken, wenn der Mecha­nis­mus in den Ru­he­zu­stand um­schal­tet.

Zur Ener­gie­zu­fuhr reicht ei­ne ein­zi­ge Kro­ne, mit der man in ei­ner Rich­tung die Uhr und in die an­de­re die Re­pe­ti­ti­on auf­zieht. In­ner­halb der Kro­ne be­fin­det sich auch der Drü­cker, der die Re­pe­ti­ti­on aus­löst. Cho­pard hat ver­schie­de­ne Si­che­run­gen ein­ge­baut, da­mit das Werk nicht durch un­acht­sa­mes Be­han­deln be­schä­digt wer­den kann: So wird et­wa beim Schla­gen die Kro­ne vom Werk ent­kup­pelt, so­dass es wäh­rend­des­sen nicht mög­lich ist, die Uhr­zeit ein­zu­stel­len. Das Glei­che gilt für den Drü­cker, der die Re­pe­ti­ti­on, wäh­rend sie läuft, nicht ein zwei­tes Mal aus­lö­sen kann. Da sich der Re­pe­ti­ti­ons­me­cha­nis­mus un­ter dem Zif­fer­blatt be­fin­det, kann man ihn nicht durch den Glas­bo­den se­hen. Da­her hat Cho­pard das Zif­fer­blatt durch­bro­chen, so­dass man die we­sent­li­chen Tei­le der Mecha­nik von vorn be­wun­dern kann. Bei zwei Uhr be­fin­det sich ei­ne dop­pel­te Gan­g­re­ser­vean­zei­ge für Geh­werk und Re­pe­ti­ti­on. Ob­wohl das Uhr­werk aus 533 Ein­zel­tei­len be­steht, ist es re­la­tiv flach ge­hal­ten; die ge­sam­te Uhr ist nur 11,5 Mil­li­me­ter hoch, der Durch­mes­ser des Ge­häu­ses aus fair pro­du­zier­tem Rot­gold be­trägt 42,5 Mil­li­me­ter. Ein Gang­schein der Schwei­zer Prüf­stel­le COSC zer­ti­fi­ziert die Full Strike als of­fi­zi­el­len Chro­no­me­ter, au­ßer­dem ist sie mit dem Gen­fer Sie­gel aus­ge­zeich­net. Cho­pard wird ins­ge­samt nur 20 Ex­em­pla­re bau­en; die ers­ten sol­len An­fang 2017 er­hält­lich sein. buc

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