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Chronos - - Rolex Als Wertanlage -

DIE NEUE Tau­cher­uhr von Nautic Fish trägt ih­re wich­tigs­te Ei­gen­schaft im Na­men, und zwar auf Alt­hoch­deutsch: Thûsunt be­deu­tet Tau­send und steht für die ex­tre­me Was­ser­dicht­heit des Mo­dells. Die ge­tes­te­te Ver­si­on heißt Thûsunt gruoni vin­ta­ge. Das eben­falls alt­hoch­deut­sche Wort „gruoni“steht für grün, und der letz­te, eng­li­sche Na­mens­be­stand­teil be­zieht sich auf den „used style“, den so­wohl das Zif­fer­blatt mit sei­nem Farb­ver­lauf als auch das op­tio­nal er­hält­li­che ita­lie­ni­sche Le­der­band aus­strah­len.

Ne­ben dem zum Test an­ge­tre­te­nen grü­nen Mo­dell gibt es we­ni­ger auf­fäl­li­ge Va­ri­an­ten mit Zif­fer­blät­tern und Arm­bän­dern in Blau be­zie­hungs­wei­se Schwarz. Wenn man das ab­ge­bil­de­te hand­ge­fer­tig­te Le­der­band zum Preis von 95 Eu­ro mit­be­stellt, liegt das ur­sprüng­li­che Si­li­kon­band mit Dorn­schlie­ße bei. Was beim Kunst­stoff­band bes­ser ge­löst ist, sind die ecki­gen Lö­cher für den Schlie­ßen­d­orn: Wäh­rend der brei­te, fla­che Dorn hier pro­blem­los in die Lö­cher glei­tet, passt er schlecht in die klei­nen run­den Lö­cher des Le­der­bands und reißt die­se nach und nach auf. ten: Das 43 Mil­li­me­ter gro­ße Edel­stahl­ge­häu­se hält nicht nur bis 1000 Me­ter Was­ser­tie­fe dicht, son­dern be­sitzt auch noch ein au­to­ma­ti­sches He­li­um­ven­til, das im In­nern an­ge­sam­mel­te Atem­ga­se beim Auf­stei­gen in ei­ner Tauch­glo­cke ma­te­ri­al­scho­nend ent­wei­chen lässt. Das Deck­glas be­steht aus Sa­phir und ver­grö­ßert dank sei­ner nur au­ßen­sei­ti­gen Wöl­bung die da­hin­ter lie­gen­den An­zei­gen um rund ein Drit­tel. Die Tauch­zeit­lü­net­te mit Leucht­punkt ras­tet et­was schnar­rend, aber sau­ber, und ei­ne ver­schraub­te Kro­ne in Kom­bi­na­ti­on mit ei­nem mas­si­ven Voll­ge­win­de­bo­den sorgt für die nö­ti­ge Si­cher­heit in gro­ßer Tie­fe.

Das Uhr­werk in der gän­gi­gen Eta-qua­li­täts­stu­fe Ela­bo­ré – es gibt Stan­dard, Ela­bo­ré, Top und Chro­no­mèt­re – lie­fert sehr gu­te Gan­g­er­geb­nis­se mit ei­ner ge­rin­gen Ab­wei­chung zwi­schen den La­gen von drei Se­kun­den und ei­nem gu­ten täg­li­chen Durch­schnitt von +3,8 Se­kun­den. Das al­les gibt es bei Nautic Fish be­reits für 890 Eu­ro – und zwar schön ver­packt in ei­nem was­ser­fes­ten Out­door­kof­fer mit Druck­aus­gleich­ven­til. Mit nur ei­nem Arm­band kos­tet die Uhr so­gar nur 795 Eu­ro. Aber ein Ver­zicht auf das schicke Vin­ta­ge-band wä­re jam­mer­scha­de. [2782]

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