DIE GRÖ­NE­MEY­ER- UHR

WEM­PE. ZEIT­MEIS­TER STAHL 1. 2850/2950 EU­RO

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Her­bert Grö­ne­mey­er pflegt seit 40 Jah­ren „sei­nen Uh­ren­tick“, wie er es nennt, und be­sitzt ei­ne re­spek­ta­ble Samm­lung me­cha­ni­scher Uh­ren. Nun hat er zu­sam­men mit der Ju­we­lier­ket­te Wem­pe ein ei­ge­nes Mo­dell kre­iert. Der Mu­si­ker be­stimm­te den kom­plet­ten De­sign­pro­zess. Er fer­tig­te Zeich­nun­gen an, kon­sul­tier­te den Gra­fi­ker sei­ner Plat­ten­co­ver, traf sich mit Wem­pes Kon­struk­ti­ons­team und be­such­te die Glas­hüt­ter Uh­ren­fer­ti­gung. Das Er­geb­nis ist ein ele­gan­ter und den­noch ro­bust wir­ken­der Zeit­mes­ser, des­sen leicht ge­wölb­tes, nur zehn Mil­li­me­ter ho­hes Ge­häu­se gut am Hand­ge­lenk liegt. In An­leh­nung an sei­ne in­dus­tri­ell ge­präg­te Hei­mat Bochum heißt die Uhr Stahl 1. Das 31,8 mal 49 Mil­li­me­ter gro­ße Edel­stahl­mo­dell gibt es ein­mal mit blau­em Zif­fer­blatt und ein­mal, für 100 Eu­ro mehr, in Ra­c­ing Gre­en mit ge­schwärz­tem und ge­här­te­tem Ge­häu­se. Im In­nern ar­bei­tet das Eta-au­to­ma­tik­ka­li­ber 2000 mit ei­ge­ner Fein­re­gu­lie­rung von Wem­pe. Das Werk wird in Glas­hüt­te mon­tiert. Laut Wem­pe ar­bei­tet es mit ei­ner mitt­le­ren Gan­g­ab­wei­chung von ±2 Se­kun­den pro Tag und er­füllt so­mit die Chro­no­me­ter­norm der Stern­war­te Glas­hüt­te. Die zwei Mo­dell­ver­sio­nen sind auf je 250 Ex­em­pla­re li­mi­tiert. Grö­ne­mey­er ver­zich­te­te dar­auf, sich auf dem Zif­fer­blatt zu ver­ewi­gen. Statt­des­sen steht sein Na­me auf dem Ge­häu­se­bo­den ne­ben der Gra­vur der Glas­hüt­ter Stern­war­te und der Li­mi­tie­rung. Auch ver­die­nen möch­te er nichts an der Uhr: Das De­si­gn­ho­no­rar spen­de­te er der Or­ga­ni­sa­ti­on „Ärz­te oh­ne Gren­zen“. Die Zeit­meis­ter Stahl 1 ist in al­len Wem­pe-nie­der­las­sun­gen welt­weit er­hält­lich. HC [5313]

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