VON DER KULTKAMERA ZUR MANUFAKTURUHR

LEI­CA. L2. AB CA. 10 000 EU­RO

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Ka­me­ras von Lei­ca be­sit­zen ei­ne ex­trem ho­he Be­gehr­lich­keit. Nun stellt die Mar­ke zwei Uh­ren mit neu ent­wi­ckel­tem Hand­auf­zugs­werk vor. Da „Ma­de in Ger­ma­ny“für Lei­ca sehr wich­tig ist, hat die Mar­ke den deut­schen Her­stel­ler Leh­mann Schram­berg für ei­ne Zu­sam­men­ar­beit ge­won­nen. Das Schwarz­wäl­der Un­ter­neh­men war für die Ent­wick­lung und Kon­struk­ti­on ver­ant­wort­lich und pro­du­ziert den Groß­teil der Kom­po­nen­ten. In den neu­en „Ernst Leitz Werk­stät­ten“in Wetz­lar fin­den die Mon­ta­ge und der Ver­kauf statt.

Zum Start gibt es zwei Mo­del­le, de­ren Funk­tio­nen und Zif­fer­blät­ter weit­ge­hen über­ein­stim­men. Die Lei­ca L1 ver­fügt ne­ben Zeit­an­zei­ge und Da­tum über ei­ne Gan­g­re­ser­vean­zei­ge zwi­schen acht und neun Uhr so­wie über ei­ne Kro­nen­funk­ti­ons­an­zei­ge ne­ben dem Da­tum. Die pa­ten­tier­te Kro­ne wird kurz ge­drückt, um in die Zeit­ein­stel­lung zu kom­men. Der wei­ße Punkt wech­selt sei­ne Far­be dann zu Rot. Da­bei springt der Se­kun­den­zei­ger auf null, was ei­ne ex­ak­te Ein­stel­lung er­mög­licht. Für die Ver­stel­lung des Da­tums gibt es ei­nen Drü­cker bei der Zwei.

Die Lei­ca L2 be­sitzt dar­über hin­aus ei­ne zwei­te Zeitzone: Ein­ge­stellt wird sie über die zu­sätz­li­che Kro­ne bei der Vier, die den In­nen­ring be­wegt. Bei vier Uhr gibt es ei­nen ko­re­spon­die­ren­den Ta­gNacht-in­di­ka­tor. Ge­stal­tet wur­den die Uh­ren von Achim Hei­ne, der auch an­de­re Lei­ca-pro­duk­te de­signt hat. Da­bei fin­den sich zahl­rei­che für Lei­ca ty­pi­sche De­tails auf der Uhr: fi­li­gra­ne Ska­len, die Rif­fe­lung der Kro­ne und ein Ru­bin auf der Kro­ne als Re­fe­renz an den be­rühm­ten ro­ten Lei­ca-punkt.

Die Ka­li­ber L1 und L2 be­sit­zen kom­men auf ei­ne Gang­au­to­no­mie von 60 St­un­den. Die Lei­ca-uh­ren wer­den ab Herbst in 41 Mil­li­me­ter gro­ßen Edel­stahl­ge­häu­sen er­hält­lich sein. jk [5602]

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