IWC:

En­de Au­gust hat IWC in Schaff­hau­sen sein neu­es Ma­nu­fak­tur­zen­trum er­öff­net. Dort führt die Mar­ke ei­nen Groß­teil der Fer­ti­gung un­ter ei­nem Dach zu­sam­men. WERKEFERTIGUNG JETZT UN­TER EI­NEM DACH

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DAS NEUE GE­BÄU­DE

steht ei­ni­ge Ki­lo­me­ter vom IWCHaupt­sitz ent­fernt im Me­ris­hau­ser Tal, das zur Stadt Schaff­hau­sen ge­hört. Im Ma­nu­fak­tur­zen­trum ar­bei­ten der­zeit 240 Mit­ar­bei­ter auf 13500 Qua­drat­me­tern Flä­che. Sie pro­du­zie­ren und de­ko­rie­ren die Ein­zel­tei­le für die Ma­nu­fak­tur­ka­li­ber der Fa­mi­li­en 52, 59, 69, 82 und 89 und bau­en die­se zu den fer­ti­gen Wer­ken zu­sam­men. Ins­ge­samt stellt IWC hier 1500 ver­schie­de­ne Kom­po­nen­ten her – von Brü­cken, Pla­ti­nen und Schwung­mas­sen bis hin zu Klein­tei­len wie Schalt­he­beln, Fe­dern oder Ra­s­te­le­men­ten. In der haus­ei­ge­nen Gal­va­nik­ab­tei­lung wer­den die Ober­flä­chen der Werk­t­ei­le ver­edelt. Au­ßer­dem fer­tigt IWC im Ma­nu­fak­tur­zen­trum Ge­häu­se aus Edel­stahl, Rot- und Weiß­gold, Ti­tan, Bron­ze und Ce­ra­ta­ni­um, ei­ner Le­gie­rung aus Ke­ra- mik und Ti­tan. (Die rei­nen Ke­ra­mik­ge­häu­se kom­men von ex­ter­nen Lie­fe­ran­ten.)

In der di­rekt am Rhein ge­le­ge­nen Fir­men­zen­tra­le im Zen­trum von Schaff­hau­sen wer­den nach wie vor die Wer­ke in die Ge­häu­se ein­ge­schalt und die Uh­ren zum Ver­sand fer­tig­ge­macht. Dort be­fin­den sich auch die Ge­schäfts­füh­rung, die Ab­tei­lun­gen für De­sign und Kon­struk­ti­on, die Lehr­werk­statt so­wie das Mu­se­um.

Das neue Ma­nu­fak­tur­zen­trum ist auf Zu­wachs aus­ge­legt: Bis zu 400 Mit­ar­bei­ter wer­den hier Platz fin­den. Bei der Pla­nung des Baus pro­fi­tier­te die Mar­ke da­von, dass CEO Chris­toph Gra­in­ger-herr selbst Ar­chi­tekt ist und am Pro­zess auch von die­ser Sei­te her be­tei­ligt war. So steu­er­te er un­ter an­de­rem die ers­ten Kon­zep­te für die Au­ßen­ge­stal­tung bei und leg­te fest, wel­che Ma­te­ria­li­en ver­wen­det wer­den soll­ten. „Wir woll­ten nicht ein­fach ei­ne funk­tio­na­le Fa­brik bau­en, son­dern ein Ge­bäu­de mit ei­nem ho­hen äs­the­ti­schen Wert, das auch den Geist un­se­rer Mar­ke tref­fend zum Aus­druck bringt“, sagt Gra­in­ger-herr.

Bei der Kon­zep­ti­on des Ma­nu­fak­tur­zen­trums leg­te er üb­ri­gens auch gro­ßen Wert dar­auf, dass Uh­ren­in­ter­es­sier­te und Kun­den die Pro­duk­ti­on von IWC haut­nah er­le­ben kön­nen. Die Mar­ke rech­net mit bis 10000 Be­su­chern pro Jahr, die sich ein­zeln oder in Grup­pen an­mel­den kön­nen. buc [6355]

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