Zu­rück­hal­tend lei­se

ColorFoto - - WORKSHOP HUAWEI P20 PRO -

Lei­ca legt ei­ne leicht über­ar­bei­te­te Ver­si­on der M10 auf: Die M10-P kommt für 7500 Eu­ro mit neu­em Ver­schluss und klei­nen De­si­gnan­pas­sun­gen auf den Markt. Die wich­tigs­te No­vi­tät ist ihr neu­er Ver­schluss. Nach Aus­sa­ge von Lei­ca löst die M10-P da­mit lei­ser aus als bis­he­ri­ge di­gi­ta­le Ms – und so­gar lei­ser als die ana­lo­gen Vor­gän­ger. An­ders als beim elek­tro­ni­schen Ver­schluss, der völ­lig laut­los ar­bei­tet, sind aber noch de­zen­te Aus­lö­se­ge­räu­sche hör­bar. Zwei­te Neue­rung ist das Dis­play, das nun auch touch-fä­hig ist. An­sons­ten erbt die M10-P die Tech­nik der M10 (Typ 3656). In ih­rem In­ne­ren ste­cken ein CMOS-Voll­for­mat­sen­sor mit 24 MP oh­ne Tief­pass­fil­ter und ein Ma­e­s­tro-II-Bild­pro­zes­sor. Dem Fo­to­gra­fen steht ein ISO-Be­reich von ISO 100 bis 50 000 zur Ver­fü­gung. Wie für Lei­ca ty­pisch, hat auch die M10-P ei­nen in­ter­nen Spei­cher mit 2 GB. Bild­se­ri­en nimmt sie mit 5 B/s und ca. 30 DNGs in Fol­ge auf. Fil­men kann die M10-P nicht, und die Fo­kus­sie­rung er­folgt rein ma­nu­ell. Al­ter­na­tiv zum Mess­su­cher bie­tet die Lei­ca M10 ei­ne Schär­fe­kon­trol­le per Lu­pen­funk­ti­on oder Fin­ger­zoom auf dem Dis­play. Die­ses ist 3 Zoll groß und löst 345 600 RGB-Pi­xel auf. Zum Schutz vor Krat­zern ist der Mo­ni­tor mit ro­bus­tem Go­ril­la® Glass ab­ge­deckt. Die Touch-Funk­ti­on nutzt Lei­ca auch zur Be­die­nung der Ka­me­ra. Zu­dem hilft ab jetzt ei­ne Was­ser­waa­gen­funk­ti­on bei der kor­rek­ten Aus­rich­tung. Mo­dern gibt sich die neue M10 bei der Kon­nek­ti­vi­tät. Sie ist mit ei­nem WLAN-Mo­dul aus­ge­stat­tet und kann mit Hil­fe der Lei­ca-M-App Bil­der – auch DNG-Da­tei­en – an an­de­re Ge­rä­te wei­ter­ge­ben. Zu­dem lässt sie sich über ein Smart­pho­ne oder Ta­blet steu­ern. Das Be­di­en­kon­zept ist klar struk­tu­riert: Es gibt zwei Ein­stell­rä­der für Blen­de und Ent­fer­nung am Ob­jek­tiv, zwei wei­te­re für ISO-Wert und Be­lich­tungs­zeit an der Ka­me­ra so­wie den Aus­lö­ser. Den Zu­griff auf das Me­nü ge­wäh­ren die drei Funk­ti­ons­tas­ten links des Dis­plays. Zum Na­vi­gie­ren durch das Me­nü dient rechts vom Dis­play ei­ne Vier-We­geWip­pe mit O.K.-Knopf in der Mit­te. Hin­zu kommt ein je nach Si­tua­ti­on be­leg­tes Ein­stell­rad für den rech­ten Dau­men. Der ro­bus­te Bo­dy be­hält sein ver­trau­tes De­sign. Doch das ro­te Lo­go fin­det Lei­ca für ei­ne P zu auf­fäl­lig. Die Neue er­hielt statt­des­sen ei­nen Lei­ca-Schrift­zug auf der Ka­me­rao­ber­sei­te. Wa­dim Herdt www.lei­ca.com

Der ro­te Punkt fehlt der Lei­ca M10-P. Das soll de­zent und da­mit pro­fes­sio­nel­ler wir­ken. Nun – über die Ele­ganz ei­nes Schlitz­schrau­ben­kopfs lässt es sich strei­ten.

Fo­tos: © Her­stel­ler

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