Le­xi­kon: Fo­tos in der Wol­ke –

die wich­tigs­ten Be­grif­fe

ColorFoto - - 16 SEITEN EXTRA SMARTPHONE-FOTOGRAFIE -

Bild­rau­schen

Fle­cken­ar­ti­ge Bild­stö­rung, die oft in dunk­len Bild­par­ti­en, bei schwach be­leuch­te­ten Mo­ti­ven und klei­nem Sen­sor auf­tritt.

Cloud

Da­ten­spei­cher im In­ter­net.

Ent­zer­ren

Ma­nu­el­le oder voll­au­to­ma­ti­sche Soft­ware-Kor­rek­tur von Bild­ver­zer­run­gen, die durch ei­ne ver­kan­te­te Ka­mer­a­per­spek­ti­ve ent­ste­hen.

HDR

Die HDR-Tech­nik mon­tiert meh­re­re un­ter­schied­lich be­lich­te­te Auf­nah­men ei­nes Mo­tivs über­ein­an­der, oft voll­au­to­ma­tisch. Das Er­geb­nis kann ei­ne bes­se­re Zeich­nung in Lich­tern und Schat­ten sein, we­ni­ger Rau­schen oder ei­ne spe­zi­el­le Far­ban­mu­tung.

HEIC/HEIF

Neu­es Da­tei­for­mat, das zum Bild Se­quen­zen spei­chert. Im iPho­ne schon rea­li­siert, mit An­dro­id ab Ver­si­on 9 mög­lich, an Win­dows-Rech­nern teils noch nicht les­bar. Spei­chert mit et­was Ver­lust wie JPEG, be­nö­tigt aber meist we­ni­ger Spei­cher­platz.

JPEG

Weit ver­brei­te­tes Bild­da­tei­for­mat, das we­nig Spei­cher­platz be­legt und sich auf un­ter­schied­lichs­ten Ge­rä­ten an­zei­gen lässt, auch auf Fern­se­hern, DVD-Spie­lern oder Web­sei­ten. Der Qua­li­täts­ver­lust ist ähn­lich wie bei MP3-Mu­sik­da­tei­en, fällt aber bei kor­rek­ter An­wen­dung kaum auf. HEIC/ HEIF könn­te JPEG ver­drän­gen.

Ka­me­ra-App

Man­che Han­dys nut­zen ab Werk nicht al­le Mög­lich­kei­ten der ein­ge­bau­ten Ka­me­ra aus. Dann kön­nen Sie ei­ne Ka­me­ra-App in­stal­lie­ren, die mehr Mög­lich­kei­ten bie­tet.

Kon­to (Ac­count)

Mit­glied­schaft bei ei­nem Di­enst wie Goog­le Dri­ve, iC­loud oder Light­room CC, je nach An­bie­ter in der Gr­und­form gra­tis. Sie re­gis­trie­ren sich mit Ih­rer E-Mail-Adres­se, evtl. auch mit Ih­rer Han­dy­num­mer, und er­hal­ten ein Pass­wort für ei­ne si­che­re An­mel­dung.

RAW/DNG

Smart­pho­nes der Top-Klas­se spei­chern Bil­der nicht nur als JPEG, son­dern auch im Ado­be-DNG-For­mat. Dies ist ein spe­zi­el­les RAW-For­mat mit mi­ni­mal be­ar­bei­te­ten Bild­da­ten. Nach­schär­fen, En­t­rau­schen und Farb­kor­rek­tur sind da­bei Sa­che des Fo­to­gra­fen und wer­den nicht – wie bei JPEGs – be­reits in der Ka­me­ra durch­ge­führt. Wer sich aus­kennt, kann Bild­de­tails bes­ser er­hal­ten, die Zeich­nung in Lich­tern und Schat­ten ver­bes­sern.

Re­tu­sche

Ma­nu­el­le oder au­to­ma­ti­sche Soft­ware-Ent­fer­nung von Stö­run­gen wie Pi­ckeln, Fal­ten oder so­gar Per­so­nen. Oft wird auch die Haut ge­glät­tet.

Syn­chro­ni­sie­ren

Vor­hal­ten der ak­tu­el­len Fas­sung ei­ner Fo­to­samm­lung auf al­len an­ge­mel­de­ten Ge­rä­ten. La­den Sie auf ei­nem Ge­rät ein neu­es Bild hoch, wird es via Cloud-Spei­cher mit den wei­te­ren Ge­rä­ten „syn­chro­ni­siert“. Aus Ka­pa­zi­täts­grün­den ak­tua­li­sie­ren man­che Sys­te­me nur ei­ne klei­ne Vor­schau und lie­fern das Ori­gi­nal bei Be­darf nach. Wahl­wei­se lie­gen gro­ße Da­tei­en dau­er­haft nur in der Cloud, um den Ge­rä­te­spei­cher zu ent­las­ten. So­wohl für Han­dy­fo­tos als auch für Bil­der aus der gro­ßen Ka­me­ra ge­eig­net.

Tags, Tag­gen

Aus dem Eng­li­schen für „Such­be­griff“/“Schlag­wort“und „Ver­schlag­wor­ten“. Um Mo­ti­ve wie „Strand“. oder „Au­to“schnell wie­der­zu­fin­den, muss­te man sei­nen Fo­tos frü­her Schlag­wor­te zu­ord­nen (man muss­te sie „tag­gen“). Vie­le ak­tu­el­le Fo­toC­loud-Sys­te­me fin­den sol­che Mo­ti­ve meist oh­ne vor­he­ri­ge Ver­schlag­wor­tung und kön­nen teil­wei­se so­gar Ge­sich­ter er­ken­nen.

Ver­lust­freie Bild­be­ar­bei­tung

Bei der ver­lust­frei­en Be­ar­bei­tung kann man Än­de­run­gen von Bild­aus­schnitt, Kon­trast etc. je­der­zeit wie­der zu­rück­set­zen. Das Ori­gi­nal bleibt er­hal­ten, oh­ne dass Sie ein Du­pli­kat an­le­gen. Bei Bild­be­ar­bei­tung in­ner­halb der Cloud-Di­ens­te teil­wei­se mög­lich.

Ar­chiv in der Wol­ke: Sie kön­nen im­mer al­le Bil­der auf al­len Ge­rä­ten an­se­hen, hier den Ur­laub mit dem iPho­ne.

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