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Brü­cken, Ste­ge und Via­duk­te ge­konnt in Sze­ne set­zen

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Brü­cken sind wich­ti­ge Ver­kehrs­adern, fas­zi­nie­ren aber auch durch aus­ge­klü­gel­te Kon­struk­tio­nen und in­di­vi­du­el­le Äs­t­he­tik. Sie füh­ren über Was­ser und Ge­län­de, prä­gen das Bild von Land­schaf­ten und Städ­ten. Wir zei­gen Ih­nen, wie Sie Brü­cken mit der Ka­me­ra er­kun­den und ge­konnt in Sze­ne set­zen.

KOM­MEN­TAR Im­mer län­ger, hö­her, spek­ta­ku­lä­rer: Mo­der­ner Brü­cken­bau wird vor al­lem mit Su­per­la­ti­ven as­so­zi­iert. Auch über­rascht nicht, dass Wi­ki­pe­dia die 10 längs­ten Brü­cken der Welt in Asi­en lo­ka­li­siert, da­von acht in Chi­na. Spit­zen­rei­ter ist die „Gro­ße Brü­cke Danyang-Kuns­han“, ein rund 165 km lan­ges Ei­sen­bahn­via­dukt der Schnell­fahr­stre­cke Pe­king-Shang­hai. Aus fo­to­gra­fi­scher Sicht eher un­in­ter­es­sant, weil es sich da­bei über­wie­gend um ei­ne „auf­ge­stän­der­te“Fahr­bahn aus Fer­tig­tei­len han­delt, mehr zweck­mä­ßig als schön. Zu­dem könn­te man selbst aus der Luft nur ei­nen klei­nen Teil da­von ab­bil­den. Für die Mo­ti­ve die­ses Spe­cials lau­tet des­halb die Ma­xi­me: Es kommt nicht auf die Grö­ße an, son­dern auf die Be­son­der­hei­ten der Kon­struk­ti­on. Und dar­auf, wie man Brü­cken als Teil ei­ner Stadt oder Land­schaft ab­bil­det.

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Fo­to: Sieg­fried Lay­da
 ?? Ca­non EOS 60D | 30 mm/KB (15-85 mm) | ISO 125 | f/13 | 1/25 s ?? Hin­gu­cker im Hin­ter­grund Die be­rühm­te Gol­den Ga­te Bridge bei San Fran­cis­co, im Abend­licht fo­to­gra­fiert, rückt hier in den Hin­ter­grund und prägt den­noch un­über­seh­bar das Land­schafts­bild. Der nied­ri­ge Auf­nah­me­stand­punkt und die na­hen Vor­der­grund­de­tails mach­ten star­kes Ab­blen­den nö­tig, um die ge­wünsch­te Schärf­en­tie­fe zu er­zie­len.
Ca­non EOS 60D | 30 mm/KB (15-85 mm) | ISO 125 | f/13 | 1/25 s Hin­gu­cker im Hin­ter­grund Die be­rühm­te Gol­den Ga­te Bridge bei San Fran­cis­co, im Abend­licht fo­to­gra­fiert, rückt hier in den Hin­ter­grund und prägt den­noch un­über­seh­bar das Land­schafts­bild. Der nied­ri­ge Auf­nah­me­stand­punkt und die na­hen Vor­der­grund­de­tails mach­ten star­kes Ab­blen­den nö­tig, um die ge­wünsch­te Schärf­en­tie­fe zu er­zie­len.
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Karl Stechl, Au­tor

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