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Ni­kon Z7

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ab­gleich und Bild­qua­li­tät, eben­falls in Ver­bin­dung mit ei­nem Ein­stell­rad. Auch für die Be­lich­tungs­kor­rek­tur und die ISO-Ein­stel­lung gibt es ei­ge­ne Tas­ten. Die ISO-Ein­stel­lun­gen rei­chen von 64 bis 25 600, er­wei­tert bis ISO 32 (L1.0) bzw. ISO102400 (H2.0). Vi­de­os pro­du­ziert die D850 ma­xi­mal in 4KAuf­lö­sung mit 3840 x 2160 Pi­xeln und 30 Voll­bil­dern pro Se­kun­de un­ter vol­ler Aus­nut­zung der Sen­sor­flä­che.

Bild­qua­li­tät

Der 46-Me­ga­pi­xel-BSI-Sen­sor er­reicht ei­ne Grenz­auf­lö­sung von 2591LP/BH bei ISO 64 und ist da­mit im Ni­konSLR-La­ger „Top of the Pops“. Auch die DL-Wer­te kön­nen rund­um über­zeu­gen: Das Ma­xi­mum liegt bei 1550/1520 LP/BH. Beim Rau­schen star­tet die D850 mit 1,0 VN, bis ISO 1600 geht es hoch auf VN 1,9. RAW-Auf­nah­men zei­gen, dass sich der Wech­sel von JPEG zu RAW auch bei der D850 lohnt: RAW legt auf die sehr gu­te JPEG-Bild­qua­li­tät noch ei­ne Schip­pe drauf – das gilt für die Fein­zeich­nung eben­so wie für die Kon­trast­wie­der­ga­be.

Die spie­gel­lo­sen Schwes­tern: Ni­kon Z6 und Z7

Die Z6 und die Z7 glei­chen sich wie ein Ei dem an­de­ren und sind nur an der Ty­pen­be­zeich­nung zu un­ter­schei­den. Bei­de Ka­me­ras ver­wen­den ei­nen BSISen­sor, je­doch mit un­ter­schied­li­cher Auf­lö­sung: 24,5 Me­ga­pi­xel bei der Z6, 45,7 Me­ga­pi­xel bei der Z7. Mit den Z-Mo­del­len star­tet Ni­kon nicht nur ei­ne neue spie­gel­lo­se Ka­me­ra­se­rie, son­dern auch ein neu­es Ob­jek­tiv­sys­tem. Denn das Z-Ba­jo­nett ist ei­ne ech­te Neu­ent­wi­ckung und bie­tet ei­ne dem F-Ba­jo­nett über­le­ge­ne Geo­me­trie – da­mit wer­den nun auch Nik­ko­re mit Blen­de 0,95 mög­lich.

Ge­häu­se und Aus­stat­tung

Bei Ni­kon hat man ein Händ­chen fürs Ge­häu­se­de­sign: Die Z7 sieht gut aus und liegt an­ge­nehm in der Hand. Der vorn an­ge­setz­te Griff und die Dau­men­stüt­ze er­ge­ben ein grif­fi­ges Ge­fühl, und der aus ei­ner Ma­g­ne­si­um­le­gie­rung ge­fer­tig­te Bo­dy ist ge­gen Staub und Spritz­was­ser ab­ge­dich­tet – so gut wie bei der D5, sagt Ni­kon. Ein No­vum bei Ni­kon ist der sen­sor­ba­sier­te Bild­s­ta­bi­li­sa­tor, der nach dem 5-Ach­sen-Prin­zip ar­bei­tet. Wird ein Ob­jek­tiv mit in­te­grier­tem Bild­s­ta­bi­li­sa­tor (VR) ver­wen­det, er­gän­zen sich bei­de Sys­te­me: Vom VR-Ob­jek­tiv er­kann­te Nei­gungs- und Schwenk­be­we­gun­gen wer­den eben­so kom­pen­siert wie das vom Sen­sor-Shift-Sys­tem der Ka­me­ra iden­ti­fi­zier­te „Rol­len“um die op­ti­sche Ach­se. Bei Ob­jek­ti­ven oh­ne op­ti­schen Bild­s­ta­bi­li­sa­tor wer­den al­le ge­nann­ten For­men der Ver­wack­lung kom­pen­siert. Zum Spei­chern der Fo­tos stellt die Z7 ei­nen Steck­platz für schnel­le, aber auch teu­re XQD-Kar­ten be­reit. Bil­der über­trägt man via WLAN, und es dau­ert ei­ne Wei­le, bis die ers­te Ver­bin­dung auf­ge­baut ist. Doch ist das erst ein­mal al­les ein­ge­stellt, klappt es. Sehr

gut ge­fällt uns, dass wir nicht nur den Mo­dus wäh­len, son­dern auch den AFPunkt via Touch­screen am Smart­pho­ne ver­la­gern kön­nen. Zu­dem bie­tet Ni­kon die Be­ar­bei­tung der Auf­nah­men schon in der Ka­me­ra an. Der Fo­to­graf kann so zum Bei­spiel das Sei­ten­ver­hält­nis än­dern, ei­nen Bild­aus­schnitt aus­wäh­len oder den Ho­ri­zont ge­ra­de rich­ten. Selbst ro­te Au­gen kann die Ka­me­ra aus den Fo­tos ent­fer­nen.

Dis­play und Be­die­nung

Der OLED-Su­cher der neu­en Z-Mo­del­le ist der größ­te – 0,8-fach be­trägt die ef­fek­ti­ve Ver­grö­ße­rung des Su­cher­bilds. Es steht so sta­bil vor dem Au­ge, auch beim Ver­schwen­ken der Ka­me­ra, dass man dem SLR-Su­cher kei­ne ein­zi­ge Trä­ne nach­weint. Zu­dem be­kommt man hilf­rei­che Werk­zeu­ge an die Hand: Was­ser­wa­ge und His­to­gramm ge­hö­ren im­mer da­zu, die An­zei­ge der ein­ge­stell­ten Pa­ra­me­ter ge­nau­so. Hel­lig­keit, Weiß­ab­gleich und Schär­fe zeigt der ZSu­cher eben­falls an – im Ge­gen­satz zu op­ti­schen Su­chern. Der rück­wär­ti­ge 3,2-Zoll-Mo­ni­tor lässt sich ver­schwen­ken, so­dass man das Bild auch di­rekt von oben oder im 45-Grad-Win­kel von un­ten be­trach­ten kann. Er re­agiert auf Be­rüh­rung, TouchAF mit und oh­ne Aus­lö­sung ist mög­lich. Bei der Bild­wie­der­ga­be kann man blät­tern und zoo­men, auch das Na­vi­gie­ren in den Me­nüs funk­tio­niert mit der Fin­ger­spit­ze. Ein mo­no­chro­mes Sta­tus­dis­play an der Ka­me­ra­schul­ter dient als wei­te­res An­zei­geinstru­ment. Zum Ni­kon-Kon­zept ge­hört es, mög­lichst vie­le Tas­ten am Ge­häu­se un­ter­zu­brin­gen und da­mit Di­rekt­zu­grif­fe auf oft ge­nutz­te Funk­tio­nen zu bie­ten. So auch hier. Ni­kon-Fo­to­gra­fen kön­nen sich beim Be­di­en­kon­zept al­so an be­reits er­lern­ten Mus­tern ori­en­tie­ren, die durch neue Ak­zen­te an­ge­rei­chert sind. Bei­spiel: Im In­fo­mo­dus (i-Tas­te) zeigt der Su­cher/Mo­ni­tor wie ge­wohnt Funk­ti­ons­fel­der für die Ka­me­ra­ein­stel­lun­gen. Aus­wahl und An­ord­nung der zwölf Funk­ti­ons­fel­der kann der An­wen­der aber jetzt selbst fest­le­gen. Z6 und Z7 ha­ben zwei Ein­stell­rä­der: ei­nes für den Dau­men, das an­de­re für den Zei­ge­fin­ger. Aus ih­rem Ge­häu­se wach­sen deut­lich we­ni­ger Tas­ten als bei ei­ner Ni­kon-SLR, aber im­mer noch ge­nug für Di­rekt­zu­grif­fe auf wich­ti­ge Funk­tio­nen. Frei kon­fi­gu­rier­bar sind die Funk­ti­ons­tas­ten Fn1 und Fn2 rechts ne­ben dem Ba­jo­net­t­an­schluss. Um­de­fi­nie­ren las­sen sich auch die AF-onund die Vi­deo­start­tas­te so­wie die OKTas­te im Rich­tungs­schal­ter. Dem Fo­kus­ring des Ob­jek­tivs kann man al­ter­na­tiv die Blen­den­ein­stel­lung oder die Be­lich­tungs­kor­rek­tur zu­wei­sen.

Au­to­fo­kus und Be­lich­tung

Bei spie­gel­lo­sen Ka­me­ras ist der Bild­sen­sor auch für den Au­to­fo­kus zu­stän­dig. We­nig ver­wun­der­lich al­so, dass sich Z7 und Z6 in der Zahl der Mess­fel­der un­ter­schei­den: 493 Pha­sen-AFMess­fel­der mo­bi­li­siert die Z7, 273 die Z6. Weil es sich um ei­nen Hy­brid-AF han­delt, gibt es auch Kon­trast-AFFel­der. Wel­che AF-Me­tho­de je­weils zum Ein­satz kommt, wer­de durch die Auf­nah­me­si­tua­ti­on und Al­go­rith­men be­stimmt, sagt der Her­stel­ler. Un­ter dem Me­nü­punkt „AF-Mess­feld­steue­rung“bie­ten die Z-Mo­del­le fol­gen­de Op­tio­nen: Au­to­ma­ti­sche Mess­feld­steue­rung so­wie Ein­zel­feld- und PinPo­int-Mes­sung, da­zu ein „Gro­ßes Mess­feld“in den bei­den Va­ri­an­ten Wi­de-S und Wi­de-L. „Gro­ßes Mess­feld“soll ei­ner Mess­feld­grup­pie­rung ent­spre­chen, wo­bei im Mess­rah­men nicht an­ge­zeigt wird, wel­che Mess­fel­der mo­men­tan ak­tiv sind. Ge­sich­ter sol­len Vor­rang ha­ben. Sind kei­ne im Bild, wird auf das nächst­ge­le­ge­ne Mo­tiv­de­tail scharf­ge­stellt.

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Bild­s­ta­bi­li­sa­tor. Un­term Strich zieht sie auch an der
D850 vor­bei.
Das neue Top­mo­dell Die Z7 punk­tet mit star­ker Bild­qua­li­tät und in­te­grier­tem Bild­s­ta­bi­li­sa­tor. Un­term Strich zieht sie auch an der D850 vor­bei.
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mit 0,8-fa­cher Ver­grö­ße­rung des Su­cher­bilds lie­fert auch bei be­weg­ter Ka­me­ra Topqua­li­tät und blen­det al­le re­le­van­ten Werk­zeu­ge ein.
Su­cher mit Re­fe­renz­qua­li­tät Der OLED-Su­cher mit 0,8-fa­cher Ver­grö­ße­rung des Su­cher­bilds lie­fert auch bei be­weg­ter Ka­me­ra Topqua­li­tät und blen­det al­le re­le­van­ten Werk­zeu­ge ein.

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