DIE QUA­LI­TÄT HAT SPÜR­BAR ZU­GE­LEGT

Bei der Ka­me­ra las­sen die XS-Mo­del­le die 2017er-Ge­ne­ra­ti­on weit hin­ter sich. Auch Por­träts über­zeu­gen auf gan­zer Li­nie.

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Die tech­ni­schen Rah­men­da­ten ha­ben sich nicht ge­än­dert, so­wohl die Auf­lö­sung als auch Blen­den­wer­te und Brennweiten der Du­al-Op­tik über­neh­men die XS-Mo­del­le vom X. Neu ist die Bild­si­gnal­ver­ar­bei­tung in Ver­bin­dung mit dem A12-SoC, die deut­lich mehr aus den Pi­xeln holt. Der Fo­to­ver­gleich rechts zeigt, dass das Auf­lö­sungs­ver­mö­gen bei we­nig Licht zu­ge­nom­men hat. Die Ober­flä­chen wir­ken we­ni­ger kör­nig und zei­gen mehr Strukturen, auch in kon­tras­t­ar­men Bild­be­rei­chen. Un­se­re Mes­sun­gen be­schei­ni­gen den XS-Mo­del­len ei­ne her­aus­ra­gen­de Bild­qua­li­tät, den Rück­stand zur Kon­kur­renz hat App­le mit den ak­tu­el­len Mo­del­len al­so auf­ge­holt. Auf­fäl­lig: Es gibt ei­ne Dif­fe­renz zwi­schen XS und XS Max, sie ist al­ler­dings so ge­ring, dass sie sich im Rah­men der Fer­ti­gungs­to­le­ranz be­wegt. Auch die HDR-Ver­ar­bei­tung hat App­le ver­bes­sert, so­dass bei ho­hem Kon­trast­um­fang (et­wa bei Ge­gen­licht) ver­gleichs­wei­se vie­le De­tails in hel­len und dunk­len Be­rei­chen sicht­bar wer­den. Der Por­trät­mo­dus wur­de eben­falls über­ar­bei­tet. Das Bo­keh wirkt fei­ner und dank ei­ner neu­en Tie­fen­kon­trol­le kann man den Grad der Hin­ter­grun­dunschär­fe be­stim­men. Da­von ab­ge­se­hen gibt es App­le-ty­pisch nur we­ni­ge Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten. Aber wer dar­auf Wert legt kauft sich oh­ne­hin kein iPho­ne.

Schlicht Ei­ne Ka­me­ra­vor­schau oh­ne be­son­de­re Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten ist ty­pisch für ein iPho­ne. Auch die XS-Mo­del­le sind ge­baut, um ein­fach drauf­los­zu­knip­sen.

Oben das iPho­ne X, un­ten das iPho­ne XS Max un­ter iden­ti­schen Test­be­din­gen bei 140 Lux: Fei­ne­re Ober­flä­chen mit mehr Strukturen.

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