SPASS AM LER­NEN

connect - - RATGEBER - KAT­JA THANHOFER

Ers­te Buch­sta­ben er­ken­nen, Re­chen­auf­ga­ben lö­sen oder die Uhr ver­ste­hen: Kin­der-Lern-Apps wol­len Wis­sen auf spie­le­ri­sche Art und Wei­se ver­mit­teln. Klappt das?

Die Nut­zung von Smart­pho­ne oder Ta­blet ist für vie­le Kin­der mitt­ler­wei­le selbst­ver­ständ­lich. Grund ge­nug, das Mo­bil­ge­rät auch zur Nach­hil­fe ein­zu­set­zen. Spe­zi­el­le Lern-Apps für ver­schie­de­ne Al­ters- und Lern­stu­fen ma­chen das Üben ab­wechs­lungs­reich und sind ei­ne gu­te Er­gän­zung zu ge­druck­ten Hef­ten. Das An­ge­bot ist rie­sig – ganz gleich, ob man das Al­pha­bet ler­nen, ers­te Re­chen­auf­ga­ben lö­sen, Dik­ta­te trai­nie­ren oder Eng­lisch­vo­ka­beln pau­ken will. Die meis­ten Apps sind als ei­ne Art Spiel auf­ge­baut. Man fin­det ei­ne bun­te Welt, trifft auf ver­schie­de­ne Cha­rak­te­re und muss di­ver­se Auf­ga­ben lö­sen. Ein Be­loh­nungs­sys­tem hilft da­bei, Ehr­geiz zu ent­wi­ckeln und am Ball zu blei­ben. Ganz gra­tis gibt es die­sen Ser­vice in der Re­gel nicht. Zwar kann man in vie­le Apps erst­mal hin­ein­schnup­pern, für die Voll­ver­si­on muss man je­doch zah­len. Die Kos­ten va­ri­ie­ren stark: von un­ter ei­nem Eu­ro bis hin zu knapp sie­ben Eu­ro ist al­les mög­lich. Da­für las­sen sich die Apps prak­ti­scher­wei­se auch off­line nut­zen. Wir ha­ben uns sechs LernApps aus ver­schie­de­nen Be­rei­chen für Vor­und Grund­schü­ler her­aus­ge­pickt und sie hin­sicht­lich Be­die­nung, De­sign und Funk­tio­na­li­tät ge­tes­tet.

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