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„Wel­len, Re­flek­tio­nen und Licht von al­len Sei­ten: Wer am Was­ser wohnt, er­lebt das ganz be­son­de­re Am­bi­en­te.“

Crucero - Das Kreuzfahrtmagazin - - Inhalt -

CRU­CE­RO: Was macht „Woh­nen am Was­ser“so fas­zi­nie­rend? ALEX­AN­DER HAPP:

Flir­ren­de Was­ser­flä­chen, die na­tür­li­che Be­we­gung der Wel­len, Re­flek­tio­nen und Licht von al­len Sei­ten: Wer am Was­ser wohnt, er­lebt das ganz be­son­de­re Am­bi­en­te. Bei un­se­rem Neu­bau­pro­jekt 52° Nord ver­län­gern wir das Was­ser und ho­len das Ele­ment so­gar in das Quar­tier hin­ein. Hier ha­ben wir ex­tra ei­ne 6.000 m² gro­ße Was­ser­flä­che künst­lich an­ge­legt. Di­rekt am Ufer der Dah­me ste­hen die Tor­häu­ser, längs des Was­ser­be­ckens die „Ka­pi­täns­häu­ser“, al­le mit Blick aufs Was­ser. Das Ele­ment Was­ser ma­chen wir auch für die All­ge­mein­heit er­leb­bar: So ha­ben wir 600 Me­ter Uf­er­weg öf­fent­lich zu­gäng­lich ge­macht.

Wie nach­hal­tig und um­welt­scho­nend sind sol­che Pro­jek­te?

Ein zen­tra­ler Aspekt im 52° Nord ist die Nah­wär­me­ver­sor­gung: Drei Block­heiz­kraft­wer­ke ver­sor­gen ei­ne an­ge­schlos­se­ne Nutz­flä­che von rund 85.000 Qua­drat­me­tern. Die­se wer­den mit Bio­me­than­gas aus nicht fos­si­lem Ur­sprung be­trie­ben und de­cken den ge­sam­ten jähr­li­chen Wär­me­be­darf für Raum­hei­zung und Warm­was­ser. Der gleich­zei­tig er­zeug­te Strom ent­spricht in et­wa dem Strom­ver­brauch al­ler an­ge­schlos­se­nen Haus­hal­te und wird ins öf­fent­li­che Netz ein­ge­speist. Die 6.000 Qua­drat­me­ter gro­ße Was­ser­flä­che wie­der­um leis­tet nicht nur ei­nen po­si­ti­ven Bei­trag für das Mi­kro­kli­ma im Wohn­ge­biet. Sie rei­nigt sich selbst auf bio­lo­gi­scher Ba­sis. Das ge­sam­te Was­ser­kon­zept wir durch die TU Ber­lin wis­sen­schaft­lich be­glei­tet.

Solch ein Pro­jekt wür­de man an der Küs­te ver­mu­ten – war­um bau­en Sie im Bin­nen­land?

Wir ha­ben uns für den Woh­nungs­neu­bau auf die drei größ­ten deutsch­spra­chi­gen Städ­te fo­kus­siert: Ber­lin, Ham­burg und Wi­en. Die­se Städ­te ha­ben auch in Zu­kunft ei­ne sehr po­si­ti­ve Wert­ent­wick­lung, da sie star­ken Zu­zug er­le­ben. Auch im Bin­nen­land kann man Woh­nen am Was­ser ar­chi­tek­to­nisch um­set­zen, da­mit lässt sich na­tur­na­hes Le­ben mit der Nä­he zur pul­sie­ren­den Me­tro­po­le op­ti­mal kom­bi­nie­ren. Im grü­nen Kö­pe­nick, dem wald- und was­ser­reichs­ten Be­zirk Ber­lins, ha­ben wir bei­spiels­wei­se mit der „Ufer­kro­ne“ein ma­ri­ti­mes Schmuckstück di­rekt an der Spree er­schaf­fen – und das 25 Mi­nu­ten vom Alex­an­der­platz ent­fernt. Süd­lich da­von, am Ufer der Dah­me, liegt das „52° Nord“. Ab 2018 ent­wi­ckeln wir zu­sätz­lich in Ber­lin-schö­ne­wei­de ein Quar­tier un­ter dem Ar­beits­ti­tel „Wohn­werk“– eben­falls in Was­ser­la­ge.

Muss man für das ma­ri­ti­me Le­bens­ge­fühl im­mer raus aus der Stadt?

Die ge­nann­ten Quar­tie­re sind in 20 bis 30 Mi­nu­ten ab Alex­an­der­platz er­reich­bar. Wer es noch zen­tra­ler will, der fin­det „BU­WOG The One“in To­p­la­ge di­rekt in der neu­en Eu­ro­pa­ci­ty. Re­gie­rungs­vier­tel und Haupt­bahn­hof sind fuß­läu­fig in we­ni­gen Mi­nu­ten er­reich­bar. Bis 2019 wird hier ein En­sem­ble von zehn Wohn­häu­sern mit ins­ge­samt 231 Ei­gen­tums­woh­nun­gen, sie­ben La­den­ein­hei­ten so­wie zwei Gas­tro­no­mie­flä­chen ent­ste­hen. Das Grund­stück wird ein­ge­rahmt durch den Ot­to-weidt-platz – der zen­tra­le Platz des neu­en Stadt­quar­tiers – so­wie durch die Ufer­pro­me­na­de ent­lang des Ber­lin-span­dau­er Schiff­fahrts­ka­nals. Das Ent­ste­hen der Ber­li­ner Eu­ro­pa­ci­ty ist eu­ro­pa­weit ein­zig­ar­tig und si­cher das span­nends­te Pro­jekt seit der Ent­wick­lung des Pots­da­mer Plat­zes vor 20 Jah­ren. Die Ent­wür­fe stam­men von den Bü­ros Grün­tuch Ernst Ar­chi­tek­ten und Roh­de­can Ar­chi­tek­ten, die als Sie­ger aus ei­nem Architekturwettbewerb her­vor­ge­gan­gen wa­ren.

War­um ist Ber­lin für Sie ein so idea­ler Stand­ort für Ih­re In­ves­ti­tio­nen und Pro­jek­te?

Trei­ben­de Kraft des Woh­nungs­mark­tes ist der Zu­zug. Die Zu­zie­hen­den sind ge­mes­sen am Neu­bau­vo­lu­men in aus­rei­chen­der Zahl mit gu­ten Ge­häl­tern aus­ge­stat­tet. Wir er­ken­nen im ak­tu­el­len Woh­nungs­markt grund­sätz­lich auch kei­ne An­zei­chen für ei­ne „Preis­bla­se“. Es gibt ei­ne Kos­ten­ex­plo­si­on im Grund­stücks­markt auf das Dop­pel­te bis Drei­fa­che in den letz­ten fünf Jah­ren. Zu­dem gibt es ei­nen an­ge­spann­ten Markt an Bau­leis­tun­gen mit ei­ner Ver­teue­rung von et­wa 400 Eu­ro pro Qua­drat­me­ter in den letz­ten vier Jah­ren. Nicht zu­letzt das An­sprin­gen des Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en­mark­tes be­legt die wirt­schaft­li­che Dy­na­mik und ge­währ­leis­tet ei­ne un­ver­än­dert po­si­ti­ve Ent­wick­lung. Auch die La­gen au­ßer­halb des S-bahnRings wer­den im­mer at­trak­ti­ver. Denn Kauf­wil­li­ge, die schon in Ber­lin woh­nen, ent­schei­den oft nach Preis-leis­tungs-re­la­tio­nen. Sie zie­hen ger­ne ei­nen Kiez wei­ter, wo sie ‚mehr für ihr Geld‘ be­kom­men zu – noch – nied­ri­ge­ren Prei­sen als in ih­rem an­ge­stamm­ten Kiez. Dies führt so­mit zu ei­ner Wan­de­rungs­be­we­gung nach au­ßen, wo wir vie­le neue Quar­tie­re schaf­fen.

Alex­an­der Happ, Ge­schäfts­füh­rer Pro­per­ty De­ve­lop­ment Deutsch­land der BU­WOG Group

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